2008 – Bundesjugendspiele

Laufen und Werfen

Für viele Schülerinnen und Schüler waren zuerst die Langstreckenläufe und dann die Sprints an der Reihe. Das war notwendig, da ein Teil der Tartanbahn auch als Anlaufstrecke für die beiden Sprunggruben genutzt werden muss. Startblöcke gab es noch nicht und die Sprinter mussten ohne starten. Anstelle der Klappe gab Paul Grebe die Startsignale erstmals bei Bundesjugendspielen mit einer Schreckschusspistole. Und er kletterte zum Abfeuern der Pistole auf einen kleinen Metallstieg.

Bei den Sprints wurde an jeder Bahn ein Läufer von einem Zeitnehmer gestoppt. Anders war das bei den 800 und 1000 m Läufen, bei denen die komplette Riege startete. Da waren dann mehrere Zeiten von den einzelnen Zeitnehmern zu nehmen.

Egbert Plum druckte die Listen mit seinen Zeitnahmen direkt aus. Die Zeiten waren lediglich noch den Läufern zuzuordnen, deren Einlaufreihenfolge entsprechend auf in einer Liste notiert wurde.

An den Stationen für Weitwurf und Schleuderball gaben Werner Busse und Gerd Klamp ihr Bestes, um die Werfer zum Werfen in richtiger Technik anzuregen. Trotzdem warfen vor allem Mädchen weniger als sie Stoßwürfe produzierten. Bei den Jungen waren wie immer einige dabei, die erstaunlich weit warfen.

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