2008 Skifreizeit

Es gab in dieser Woche viele Verletzungen. Ein Mädchen hatte sich den Arm gebrochen, eine hatte auch einen Schleudertrauma. Durch die Höhe von der Gondel hatten auch viele Kreislaufprobleme und fühlten sich etwas schwach. Es gab auch Schüler, die durch die Kälte krank wurden und kaum auf die Piste durften. Andere Schüler mussten aber auch im Hotel bleiben, weil diese am Tag zuvor zu viel Alkohol getrunken hatten und sich nicht benommen haben. Auch am 6. Tag durften wir in die „Almdiele“. Heute kamen noch mehr Schüler mit als den Tag zuvor. Wir hatten nur den Nachteil, dass wir die Disco für uns alleine hatten. Die ersten Gäste in unserem Alter kamen erst als wir gehen mussten, um den einzigen Bus, der zurück fuhr, nicht zu verpassen. Am letzten Tag mussten wir auf der Piste einige Aufgaben erledigen. Wir mussten z.B eine für uns aufgebaute Slalomstrecke fahren. Viele Schüler hatten am letzten Tag auch den Mut, die Talabfahrt oder die schwarze Piste zu fahren. Natürlich hatten diese kleinen Gruppen immer einen Skilehrer dabei. Am Abend nach dem Abendessen haben wir uns alle im Speisesaal getroffen. Abschlusszeitung KAS 2008 44 Jede Gruppe musste etwas vorführen. Man konnte „die Reise nach Jerusalem“ oder „Herzblatt“ sehen. Andere Gruppen haben aber auch gesungen oder ein Gedicht vorgetragen. Am Ende jeder Aufführung haben alle Schüler der Gruppe eine Urkunde mit der Platzierung des Slalomfahrens bekommen. Am Ende gab es sogar für jeden einen Preis. Der nächste Tag fing für alle früh an. Es gab früher als sonst Frühstück und um 7 Uhr mussten die Zimmer geräumt sein. Da die Hinfahrt so gut verlaufen ist, war uns allen klar, dass bei der Rückfahrt etwas passieren musste^^.

Unsere Busse hatten Verspätung und da schon eine neue Gruppe in das Hotel wollte, sind die Klassen 10.4 und 10.5 in ein anderes Hotel gegangen, damit die neuen Schüler und wir etwas mehr Platz hatten. Der Bus der Klassen 10.1, 10.2 und 10.3 kam als erstes, trotzdem aber mit vielen Stunden Verspätung an. Es gab diesmal etwas mehr Platz auf dem oberen Deck, da ja schon vier Schüler vorher fahren mussten. Außerdem wurden am letzten Tag der Skiaktivwoche noch einige Schüler krank und haben sich dann einen Platz im unteren Teil des Doppeldeckers gesucht. Die 9 Tage Klassenfahrt waren sehr schön. Trotz der vielen Verletzungen hatte jeder sehr viel Spaß. Diese Klassenfahrt ist uns sehr gelungen. Gerne würden wir wieder zurück nach Italien fahren, aber wir würden uns trotzdem wünschen, dass wir diesmal in ein anderes Hotel kommen;) Trotz der Vorurteile einiger Schüler, hatten alle ein paar schöne Tage:-). Wir danken allen Lehrer und Betreuer, die uns diese Klassenfahrt ermöglicht haben und uns geholfen haben, eine schöne Woche zu verbringen. Besonders danken wir den Lehrern dafür, dass sie sich um unsere vielen Verletzungen gekümmert haben:-). Wir denken, dass diese Klassenfahrt unvergesslich bleibt.

Mareike Fleischer

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