2006 Altenberger Dom

Schätze aus der Vergangenheit

Die Gruppe fuhr um acht Uhr ab von Wenden und war schon etwas über eine Stunde später am Ziel. Bevor es zur Führung durch den Dom ging, betrachteten die Schülerinnen und Schüler erst einmal ein Modell des Domes. Der Ursprung des Domes liegt in einer Zisterzienser Abtei, die 1133 gegründet wurde durch eine Spende des Grafen Adolf Berg. Der Dom selbst wurde von 1259 bis 1379 als turmlose Querschiff-Basilika mit Chorumgang und Kapellenkranz gebaut. Altenberg war bis 1803 Zisterzienser Abtei. Seit 1857 wurde der Dom von den evangelischen und katholischen Gemeinden gemeinsam genutzt. Die Evangelischen durften den Dom durch ein Anordnung des preußischen König mitbenutzen.

Ein gegossenes ModellDas gesamte Modell der AnlageAuf dem Weg in den DomMarienbildnisFensterHolzmodellVon außenIm Kräutergarten

1815 gab es einen Brand im Dom. Er wurde anschließend wieder aufgebaut. 1894 renovierte man das Glas, welches zum Teil noch aus dem Mittelalter stammt. Eines der Fenster ist das größte in Deutschland noch aus dem Mittelalter erhaltene Glasfenster. Damals war Glas etwas sehr Kostbares.

Auch die Altenberger Madonna wurde besichtigt. Das Madonnenbild, welches Ziel von Wallfahrten ist, ist vorne und hinten abgebildet. Es verschwand 1803 nach der Säkularisierung des Klosters und wurde 110 Jahre später im Museum wiedergefunden. An die Besichtigung des Domes und der Madonna schloss sich ein Besuch des Kräutergartens, der St. Michaels Kapelle und des Labyrints an. Und dann war es schon wieder Zeit, den Heimweg nach Wenden anzutreten.

Seiten: 1 2