2012 Segeln – Klasse 9

Nach dem Essen ging es dann auf Deck. Anne zeigte uns – mit dem anfangs schwer verständlichen Deutsch- wie man Knoten binden muss und wie die Segel alle funktionieren. Alle wurden ziemlich nass und die Regenkleidung hielt nicht mehr stand. Ein paar kamen auf die Idee, eine große schwarze Mülltüte an den Seiten und unten aufzuschneiden und es als Regenschutz anzuziehen. Es sah sehr witzig aus. Als wir dann segelten, durften wir wieder nach unten und wir föhnten unsere nassen Sachen trocken. Jeder konnte sich so beschäftigen, wie er wollte. Einige versuchten, ihren verpassten Schlaf nachzuholen, doch das war fast eine Form der Unmöglichkeit, da unser Schiff zum Partyschiff geworden ist. Gegen Abend  wurde es wieder schön und wir fuhren durch eine Schleuse Richtung Hafen. Mittags wurde von den Frühstücksleuten nochmal der Tisch mit geschmierten Broten gedeckt und abends wurde von einer anderen Gruppe ein Bauerntopf zusammen mit Frau Braun gekocht. Danach hatten wir bis 22 Uhr Auslauf und konnten am Hafen für 50 ct bis 1 Euro für 5 – 10 min duschen gehen. Sie waren zwar nicht sehr hygienisch, aber es war auszuhalten. Um 22 Uhr waren alle pünktlich unter Deck. Herr Sutoris und Reiner  zählten noch einmal durch und dann war um 23 Uhr Bettruhe.

Am Dienstag wurden wir wieder um halb acht geweckt. Diesmal war es schon schwieriger aufzustehen und bei guter Laune zu bleiben. Aber bei lauter Musik wurde das wieder erleichtert. Wir hörten immer ein und das selbe Lied „Whistle“ von Flo Rida. Damit wurde es zu unserem Segellied. Wir frühstückten und dann setzen wir sofort die Segel. Wir mussten schließlich pünktlich zur Ebbe an der richtigen Stelle im Watt sein. Das Wasser um uns herum verschwand. Wir gingen im Watt die anderen Boote besuchen und suchten im Watt nach Wattwürmern und Krebsen. Es dauerte ca. 3 Stunden bis das Wasser wieder kam und bis wir wieder lossegeln konnten, dauerte es nochmal eine Weile. Die Segel wurden wieder gesetzt und wir segelten zu einem Stück Land, wo es nur Wiese, Steine und einen Baum gab. Es gab Essen und danach suchten wir nach Ästen und machten ein Lagerfeuer bis spät in die Nacht. Eigentlich sollte es um 23 Uhr rein gehen, doch die, die draußen am Feuer sitzen wollten, durften bleiben. Die anderen saßen drinnen, machten Pfannekuchen und pokerten um die Wette. Es wurde wieder sehr spät bis es ins Bett ging und alles ruhig war.

 

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