Fotografie

Tabletop-Fotografie

Bei der Tabletop-Fotografie werden Miniaturszenen dargestellt, die auf einem Tisch im „Atelier“ aufgebaut werden. Die Gegenstände (Duplo-Puppen, LEGO,…) werden in einer neuen, künstlich gestalteten Umgebung fotografiert, die möglicherweise stark von der Wirklichkeit abweicht. Beleuchtet wird eine Szene meist mit Kunstlicht, daher muss beim Farbfilm ein Konversionsfilter (blau) benutzt werden, weil die Bilder sonst einen Farbstich bekommen. Da es sich um Nahaufnahmen handelt, brauchen die Kameras Nahaufnahmezubehör, z.B. Nahlinsen, Zwischenringe oder ein Makro-Objektiv. Auch ein Stativ kann wegen der langen Belichtungszeiten (und der kleinen Blende wegen der Tiefenschärfe) nützlich sein. Für den Hintergrund eignen sich Landschaftsaufnahmen in Form von Kalenderbildern besonders.

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Eine Gruppe Playmobil-Figuren wird vor einer Postkarte
auf einem grünen Untergrund abgelichtet.

Das Thema „Tabletop-Fotos“ war ein Unterrichtsgegenstand der Wahlunterrichtsgruppe 10 Kunst (Fotografie) im Schuljahr 2000/2001. Besonders gelungene Beispiele aus diesem Jahr und Vorjahren in der Galerie.

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