Da staunte Weltmeister Brehme
WENDEN, (nivo) „Wie so oft im Fußball ist Wenden mal wieder der Nabel der Welt“, scherzte Schulamtsleiter Michael Olberts gestern Vormittag bei der Einweihung des neuen Mini-Spielfeldes am Wendener Konrad-Adenauer-Schulzentrum.
Dem Anlass entsprechend konnten die Wendener den zweimaligen Deutschen Meister, italienischen Fußballer des Jahres 1989 und Weltmeister 1990, Andreas Brehme, begrüßen. Der 48-Jährige, der seinerzeit den siegbringenden Elfmeter im WM-Finale gegen Argentinien verwandelte, kam als Botschafter des Deutschen Fußballbundes (DFB). Dessen Initiative hat den Bau des Spielfeldes ermöglicht.
Das 13 mal 20 Meter große Kleinspielfeld, das mit einem Kunststoffrasen der neuesten Generation beschichtet und zwecks Reduzierung der Lärmwerte und des Schutzes vor Vandalismus umzäunt wurde, steht den Kindern der Haupt- und Realschule bereits seit Juni zur Verfügung.
Mit dem Bau von 1000 Spielfeldern bei einem Finanzierungsaufwand von 25 Millionen Büro will der DFB allen Menschen in Deutschland Danke sagen, die dazu beigetragen haben, dass die Weltmeisterschaft 2006 ein großer Erfolg wurde. Mehr als 5000 Bewerbungen gingen seinerzeit ein. Im Rahmen der Einweihung sagte Brehme: „Ich war früher auch Straßenfußballer und wäre stolz gewesen, wenn ich mal auf so einem Mini-Spielfeld gespielt hätte. Auf diesem Boden kann man sich nicht verletzen. Wir haben uns die Knie an der roten Asche aufgehauen.“
Der 86-malige Nationalspieler legte den Kindern und Jugendlichen ans Herz, das Spielfeld sorgsam zu behandeln. Seinen Worten konnte sich Vizepräsident Finanzen des Westfälischen Fußballverbandes (FLVW), Benno Ittermann, nur anschließen. Bürgermeister Peter Brüser erinnerte an die Entstehung der Idee im vergangenen Jahr und lobte „die schnelle Realisation des Projektes.“