admin | Veröffentlicht am Montag, 14. Juli 1986 in Westfalenpost. | | Print This Post Print This Post

Wenden, (äs) „Man merkt, daß der Geist dieses Hauses in Ordnung ist.“ Nicht nur Landrat Hanspeter Klein war am Samstagmorgen begeistert, als er das rege Treiben in der Konrad-Adenauer-Schule in Wenden sah. Dicht gedrängt tummelten sich Hunderte von Eltern, Schülern, Lehrern und Neugierigen auf dem Schulgelände, um die Ergebnisse der zweiten „Komplett Anderen Schulwoche“ zu begutachten. Beim Empfang, an dem u.a. Landrat Klein, Wendens Gemeindedirektor Metzenmacher, Bürgermeister Schräge und DGB-Chef Vorbrücken teilnahmen, betonte Lehrer Elmar Düweke: „Wir möchten erreichen, daß im Wendener Land wieder von unserer Schule gesprochen wird.“ Mit Projekten u.a. in Möllmicke pflegte man den direkten Kontakt zur Bevölkerung. Die Projektwoche habe auch für die Schüler einen besonderen Wert: „Die KAS-Wochen zeigen den Wert und Erfolg praktischer Arbeit. Solche Wochen sind ein Tummelplatz für Phantasie und Kreativität.“


Schulleiter Willi Becker dankte den 26 außerschulischen Projektleitern, die in dieser Woche ihre Schülergruppen ehrenamtlich in Projekten wie u.a. Schulband, Kaltes Büfett, Schnitzen, Nähen, Tanzen, Erste-Hilfe-Kurs, Gewalt in Gruselfilmen, Trockengestecke betreuten. Die Ergebnisse konnten sich sehen lassen, wie die Begeisterung der Besucher zeigte. Vor allem in der Aula drängten sich die Neugierigen, als Tanz- und Musikgruppen das Erlernte vorführten. Landrat Klein lobte den Einsatz aller Beteiligten: „Sie haben vorbildliches geleistet.“ Bürgermeister Roderich Schräge erinnerte an das 10jährige Jubiläum, das die Schule mit dieser Projektwoche feiert: „Wir können heute voller Stolz sagen: Wir haben eine leistungsfähige Hauptschule, die sich in unserem Lande sehen lassen kann.“

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