Zwölf waren „auffällig“

Wenden. Die eigene Verkehrstauglichkeit konnte am Montag und Dienstag in der Wendener Hauptschule auf den Prüfstand gestellt werden. Im Rahmen ihrer erweiterten Verkehrserziehung hatte diese zusammen mit Horst Bartsch von der Landesverkehrswacht Nordrhein-Westfalen sowie Manfred Samp von der Kreisverkehrswacht Olpe erstmals eine kostenlose Testaktion für die Schülerschaft initiiert, bei dem Seh- und Reaktionsvermögen sowie die Fertigkeiten der Farberkennung ermittelt wurden.


Im Rahmen des „Mofakurses“ – neben den Projekten „Busbegleiter“ und „Erste Hilfe“ grundlegender Bestandteil der Verkehrerziehung an der Wendener Hauptschule – führte man das Projekt durch. Als grundlegende Voraussetzung für den Erwerb der Fahrlizenz sieht man nämlich nicht nur ausreichende Kenntnisse über Verkehrsregeln und die Handhabung der Zweiräder. Ebenso wichtig stellen sich die körperlichen Fertigkeiten dar – allen voran ein ausreichendes Seh- und Reaktionsvermögen.
Auf freiwilliger Basis ließen die Jungen und Mädchen diese Fertigkeiten testen – ohne Auswirkungen für den Führerschein-Erwerb fürchten zu müssen. In erster Linie sollte ihnen lediglich die Möglichkeit gegeben werden, ihre eigenen Fähigkeiten besser einschätzen zu können. Auch Schulleiter Joachim Winkelmann sowie Bernd Neumann, zuständiger Verkehrssicherheitsbeauftragter der Kreispolizeibehörde für die Bereiche Olpe und Wenden, verfolgten die Aktion mit großem Interesse. Von zunächst rund 61 getesteten Schülerinnen und Schülern waren zwölf „auffällig“ – ein vergleichsweise hoher Anteil. In der Regel sind es zehn bis zwölf Prozent aller Testpersonen, die Seh- oder Farbtest nicht im optimalen Rahmen passieren. Die Aktion diente der Verkehrswacht als Pilotprojekt. Schon bald könnte man damit an anderen Schulen Station machen.