Sichere Fahrt im Schulbus
Wenden. (wp) Die Gemeinde und die Schulleitungen des Wendener Konrad-Adenauer-Schulzentrums nahmen kürzlich eine Ehrung der Busbegleiter vor.
Nach langjährigem トrger mit dem Schülerfahrverkehr hatte man in Anlehnung an das Sunderner Modell ein eigenes Wendener Busbegleitermodell organisiert. Seit Januar 2001 wachen die Busbegleiter über Ordnung und Sicherheit im Schülerfahrverkehr. Geleitet von Frau Keilbach, die von der Gemeinde Wenden extra hierfür eingesetzt wird, sind die Busbegleiter mit ihren gelben Warnwesten heute ein vertrautes Bild an den Haltestellen in den Gemeinden, in den Schulbussen und am Schulzentrum. Für alle Beteiligten, die Schüler, die Busfahrer und die Gemeinde, ist der Schülerfahrverkehr so um ein Einiges angenehmer geworden.
Derzeit verrichten 39 Busbegleiter am Schulzentrum ihren Dienst. 23 kamen in diesem Schuljahr neu hinzu. Sie durchliefen eine vierstündige Ausbildung an zwei Nachmittagen, die von Polizeioberkommissar Neumann geleitet wurde. Damit ist eine Verstärkung und auch bereits ein Ausgleich für die sechs Busbegleiter, die das Schulzentrum in diesem Sommer als Abgänger verlassen werden, geschaffen.
Um die Arbeit der Busbegleiter aus Haupt- und Realschule zu würdigen, findet alljährlich eine Ehrung statt. Der Bürgermeister der Gemeinde Wenden, Peter Brüser, dankte den fleißigen Schülerinnen und Schülern für ihren Einsatz für die Allgemeinheit. Horst Schlabach, der Leiter der Realschule, dankte den Schülern ebenfalls für ihr Engagement und machte sie darauf aufmerksam, wie nützlich die als Busbegleiter erworbenen Fähigkeiten im späteren Leben sein werden.
Auch Joachim Winkelmann, der neue Leiter der Hauptschule, sprach den Schülern seinen Dank aus. In Elspe, so bedauerte er, konnte er ein solch gutes System in seiner Zeit leider nicht verwirklichen.
Anschließend verteilte der Bürgermeister Urkunden an die neuen Busbegleiter. Als ein kleines Zeichen der Anerkennung erhielt jeder Busbegleiter zum Abschluss einen Regenschirm mit dem Logo der Gemeinde Wenden.