admin | Veröffentlicht am Freitag, 19. Dezember 2003 in Westfalenpost. | | Print This Post Print This Post

WENDEN, (wp) Europa wächst mehr und mehr zusammen, was nicht zuletzt der Euro zeigt, der in den meisten Ländern Europas mittlerweile alltäglich ist. Der Kontakt zwischen den Europäern beschränkt sich für die meisten Menschen allerdings auf Urlaubsreisen und die Wirtschaft. Was man über die Nachbarländer weiß, ist oft begrenzt.
Im schulischen Alltag lernt man vor allem etwas über die Länder, deren Sprache man erlernt. An der Hauptschule ist das die englische Sprache. Wie aber leben die Menschen, in Polen, Ungarn, Italien, Frankreich, Dänemark und den anderen Ländern rund um DeutschlandSchüler
Comenius ist ein europäisches Programm, welches die Qualität des Lernens steigern und durch eine europäische Dimension erweitern möchte. Schwerpunkt ist dabei die Förderung der grenzübergreifenden Zusammenarbeit europäischer Schulen, so dass Schüler sich eher als Mitglieder einer europäischen Gemeinschaft verstehen lernen. Bisher blieb der Austausch mit den europäischen Nachbarn meist Gymnasien und Realschulen vorbehalten. Die Konrad-Adenauer-Hauptschule in Wenden möchte auch ihren Schülern grenzübergreifende Erfahrungen ermöglichen und bereitet sich deshalb auf ein Comenius-Projekt zum Thema „Europa entdecken: Gemeinsamkeiten und Unterschiede“ vor.


Zwei Lehrer der KAS, Gerlinde Busse und Hanno Schmidt, waren deshalb in der letzten Woche in Italien auf einem mehrtägigen Vorbereitungstreffen. Gegenstand des Treffens war nicht zuletzt auch das umfangreiche Antragsverfahren für die Bezuschussung mit Fördergeldern. Das Projekt wird sich nicht auf den Sprachunterricht beschränken, sondern eine Vielzahl von Fächern einschließen. Dabei werden mehrere Sprachen verwendet werden. Der Austausch der Projektschulen untereinander wird sich aller verfügbaren Medien bedienen, vom Internet bis zum gegenseitigen Besuch.

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