Olberts verlässt „seine“ Schule und komplettiert das Schulamt
Kreisgebiet. (-ws-) Das Schulamt des Kreises Olpe ist personell wieder komplett. Michael Olberts aus Olpe, bisher Leiter der Hauptschule Wenden, wurde gestern offiziell in sein Amt als neuer Schulaufsichtsbeamter eingeführt.
Damit sind wieder alle drei Stellen der Schulaufsicht besetzt. Nach dem Ausscheiden von Dr. Horst Bach im November 2002 war dessen Posten bislang vakant gewesen. Michael Olberts (52) übernimmt als Bachs Nachfolger die Schulaufsicht für die Grund- und Hauptschulen in den Städten Lennestadt und Drolshagen sowie den Gemeinden Finnentrop und Kirchhundem. Sein Kollege Günter Goeckler ist für die Grund- und Hauptschulen in den Städten Attendorn und Olpe sowie der Gemeinde Wenden verantwortlich, Karlheinz Kiese obliegt die Aufsicht über die Sonderschulen im Kreis. Insgesamt ist das Schulamt für 44 Grund-, neun Haupt- und zehn Sonderschulen zuständig.
Um einen reibungslosen Übergang zwischen alter und neuer Aufgabe zu gewährleisten, wird Olberts bis Ende dieses Monats halbtags im Schulamt tätig sein, bevor er ab Oktober dort im Vollzeit-Einsatz ist. „In Wenden scheide ich mit einem lachenden und einem weinenden Auge aus. Ich habe dort viele emotionale Bindungen“, sagte Olberts gestern. Immerhin war er seit 1978 als Lehrer an der Konrad-Adenauer-Hauptschule tätig und leitete sie seit 1990.
Gleichwohl richtet der 52-Jährige, der zunächst Ausbildungen zum Großhandelskaufmann und zum Finanzbeamten absolvierte, ehe er Lehramt für Grund- und Hauptschulen studierte, den Blick nach vorn: „Ich freue mich auf die neue Aufgabe und hoffe, einen guten Dienst tun zu können.“ Als wichtigste Aufgabe sieht der gebürtige Westerwälder, der seit 45 Jahren in Olpe lebt, die Beratung der Schulen in seinem Bezirk – beispielsweise bei Entwicklung und Fortschreibung der Schulprogramme.
Über Olberts Nachfolger als Schulleiter in Wenden ist noch nicht entschieden. Das Bewerbungsverfahren läuft.