Schul-Wandertag: Für gute Sache unterwegs
Wenden. (rt) Eltern, Großeltern, Verwandte und Nachbarn von Schülerinnen und Schülern der Konrad-Adenauer-Hauptschule Wenden stehen vor der Frage: Welchen Betrag wollen sie für jeden Kilometer spenden, den die Jungen und Mädchen am 23. Juli, am sogenannten Spowatag (Sponsoren-Wandertag), für Kranke und Notleidende in Indien oder Nicaragua zurücklegen-
Die 500 jungen Wanderer können zwischen Strecken von 10 und 12,5 Kilometer wählen. Bis zum Sportplatz Schönau – hier wird eine Rast eingelegt – führen die Strecken über Elben und Scheiderwald. Die längere Strecke geht dann über Altenwenden zur Schule, die kürzere über Schönau, Klurs Weg nach Wenden. Die Klasse 8.2 wird dafür sorgen, dass Straßen sicher überquert werden können und alle ihr Ziel finden.
Lehrer Berthold Schneider, der rührige Organisator der Veranstaltung, würde sich über die Teilnahme von vielen Eltern und interessierten Bürgern an der Wanderung freuen. Mit der Veranstaltung verfolgt er drei Ziele: Schülerinnen und Schüler können ihre Bereitschaft beweisen, Lepra- und Tuberkulosekranken in Indien und notleidenden Menschen in Nicaragua zu helfen – das Gemeinschaftsgefühl zwischen Schülern, Lehrern, Eltern und Bürgern wird gestärkt – alle tun etwas für die Gesundheit und lernen die reizvolle Landschaft der Heimat kennen.
Alle Sponsoren können sicher sein, dass ihre Spenden richtig ankommen, betont Schneider. Die Schülerinnen und Schüler besitzen einen schulspezifischen Ausweis, die Schule sorgt auf Wunsch für Spendenquittungen. Dass Sparkasse und Volksbank in Wenden, Getränkefirma Sauer-Siegerland in Germinghausen, Biggesee-Schifffahrt und Rex-Kino in Olpe die Aktion unterstützen, findet Schneider sehr lobenswert.
Das Deutsche Aussätzigen-Hilfswerk und das Ometepe-Hilfswerk wissen das Engagement der Schüler und Lehrer besonders zu schätzen. Das erklärte Harald Meyer Porzki von der Aktionszentrale des DAHW in Münster.