Weltmeister Andreas Brehme eröffnet DFB-Minispielfeld

• Von Miriam Brüser

Wenden. „Weltmeisterlich“ wurde das 13×20 Meter messende DFB-Minispielfeld am Konrad-Adenauer-Schulzentrum offiziell eingeweiht und eröffnet. Für dieses Ereignis war eigens der ehemalige Nationalspieler und Weltmeister Andreas Brehme nach Wenden gekommen.

Andreas Brehme schoss 1990 Deutschland mit dem 1:0 gegen Argentinien zum Weltmeistertitel, war 1986 Vizeweltmeister, 1992 Vizeeuropameister und neben vielen anderen Titeln auch Fußballer des Jahres 1989 in Italien. Nun engagiert er sich für den DFB und unterstützt die Aktion „1000 Minispielfelder für Deutschland“. Das in Wenden solch ein Spielfeld gebaut werden konnte, ist nicht selbstverständlich: Mehr als 5000 Bewerbungen gingen beim DFB ein. „Die Idee für die Aktion hatte DFB-Präsident Theo Zwanziger. Der Riesengewinn der Fußball-WM 2006 sollte in die Jugendarbeit gesteckt werden. Zunächst sollten nur 100 Minispielfelder gebaut werden, dann 250, dann 500 und schließlich wurden es 1000″, so der umgängliche Fußballstar. Dass es viel genutzt und pfleglich behandelt wird, sind die Wünsche von Andreas Brehme, denn: „Vielleicht kommt der nächste Mehmet Scholl oder Lothar Matthäus hier aus Wenden!“

Selbstverständlich gratulierten auch die Rektoren Horst Schlabach (Realschule) und Joachim Winkelmann (Hauptschule) zum neuen Spielfeld. „Früher mussten wir auf dem Bolzplatz, der Straße, später auf dem Ascheplatz spielen. Freut Euch über eine solch tolle Möglichkeit“, so Winkelmann. Dieser Platz mache auch das Schulzentrum attraktiv, schloss sich Schlabach an. FLVW-Vizepräsident Benno Ittermann befand den Platz für „gut gelungen“ und empfahl den Kindern: „Holt Euch hier Euer Rüstzeug zum Fußball spielen!“ Auch Bürgermeister Peter Brüser zeigte sich begeistert, Pastor Martin Eckey weihte das Minispielfeld dann offiziell ein und erbat den „Segen für alle, die sich hier im Wettkampf und im Spiel messen“. Einziger kleiner Wermutstropfen: Andreas Brehme, der sich für alle Fragen offen zeigte, hatte leider nur 150 Autogrammkarten für die mehr als 1000 Schüler des Schulzentrums im Gepäck.