Weltmeister Andreas Brehme „neidisch“

Fast etwas neidisch blickte Andreas Brehme (Mitte) gestern auf das neue Mini-Spielfeld am Schulzentrum Wenden. „Wenn wir früher so einen Platz gehabt hätten!“ Stattdessen erinnerte sich der Weltmeister und DFB-Botschafter an „rote Asche und aufgeschlagene Knie“. Die wird es im neuen „Käfig“ mit Kunstrasenplatz nicht mehr geben. Immerhin hat die Gemeinde Wenden nach dem Zuschlag des DFB rund 26.000 Euro investiert. „Das hat viel Geld gekostet. Geht bitte pfleglich damit um“, appellierte Bürgermeister Peter Brüser bei der offiziellen Einweihung an die Schüler. Wenden gehört zu den 107 Mini-Spielfeldern in Westfalen, die vom DFB gefördert werden. Das berichtete Benno Ittermann, Vize-Präsident des Fußball- und Leichtathletikverbandes Westfalen. „Nehmt diese Anlage an“, rief Ittermann den ungeduldig wartenden Nachwuchskickern zu. Vielleicht wächst auf der Anlage ein „neuer Mehmet Scholl oder Lothar Matthäus“ heran, wünschte sich Andreas Brehme. Die Talentspäher der Vereine würden sich freuen.