Erschienen in Sonntags-Anzeiger am 17. April 2011 | | Print This Post Print This Post

Elben. Früher war es eindeutig: Rosa tragen nur Mädchen, in der Kirche sitzen die Frauen links, und Autoschlosser werden nur Jungen. Das alles hat sich geändert. Reine Mädchen- oder Jungenhobbys, -berufe oder -färben gibt es nicht mehr. Dennoch existieren gerade bei der Berufswahl immer noch Vorbehalte und Vorurteile, die manchen Beruf dem einen Geschlecht nahelegen und dem anderen verbauen.

Um das noch tiefgreifender zu ändern, wurde vor Jahren der „Girls‘ day“ ins Leben gerufen, zunächst mit der Zweckbestimmung, so genannte „Männerberufe“ auch jungen Damen schmackhaft zu machen, indem Schülerinnen rechtzeitig vor der Berufswahl im Rahmen eines Tagespraktikums in das Berufsfeld hineinschnuppern können. Inzwischen ist aus dem „Girls‘ day“ der „Girls‘ and boys‘ day“ geworden, denn der demografische Wandel und die Emanzipation bringen es mit sich, dass auch in so genannten Frauenberufen Männer immer willkommener sind. Am Donnerstag war der jährlich stattfindende Aktionstag, und auch in der Region beteiligten sich zahlreiche Firmen, Behörden und Institutionen daran. Eine ganz besondere Aktion hatte sich der Landesbetrieb Straßenbau in Siegen ausgedacht. Sechs Mädchen hatten die Gelegenheit, sich die breite Berufspalette anzusehen, die bei dem Landesbetrieb geboten wird, vom Ingenieur, der Straßen plant, bis zum Straßenwärter, der die fertigen Bauwerke instand hält.

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Von Jessica Vossel

Elben. „Klack, Klack“. Über den Köpfen hört man lautstark, wie Autos und Laster über die Nahtstellen der Betonplatten fahren. Sechs Schülerinnen erlebten die Talbrücke Eiben einmal ganz anders: Nicht darüber fahrend im Auto, sondern hautnah von innen.

Mit dem Projekt „Die Brücke“ beteiligte sich die Regionalniederlassung Südwestfalen des Landesbetriebs Straßen NRW am „Girl’s Day“. An diesem Tag erhalten Mädchen einen Einblick in Ausbildungsberufe und Studiengänge in Technik, IT, Handwerk und Naturwissenschaften, in denen Frauen bisher selten vertreten sind. „Die Brücke“ war hierfür sicher ein Paradebeispiel.

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Erschienen in Siegener Zeitung am 15. April 2011 | | Print This Post Print This Post

Dorthin, wo gestern sechs Schülerinnen waren, kommen sonst nur Inspekteure des Landesbetriebs Straßenbau.

win • Früher war es eindeutig: Rosa tragen nur Mädchen, in der Kirche sitzen die Frauen links, und Autoschlosser werden nur Jungen. Das alles hat sich geändert. Reine Mädchen- oder Jungenhobbys, -berufe oder -färben gibt es nicht mehr. Dennoch existieren gerade bei der Berufswahl immer noch Vorbehalte und Vorurteile, die manchen Beruf dem einen Geschlecht nahelegen und dem anderen verbauen. Um das noch tiefgreifender zu ändern, wurde vor Jahren der „Girls‘ day“ ins Leben gerufen, zunächst mit der Zweckbestimmung, so genannte „Männerberufe“ auch jungen Damen schmackhaft zu machen, indem Schülerinnen rechtzeitig vor der Berufswahl im Rahmen eines Tagespraktikums in das Berufsfeld hineinschnuppern können. Inzwischen ist aus dem „Girls‘ day“ der „Girls‘ and boys‘ day“ geworden, denn der demografische Wandel und die Emanzipation bringen es mit sich, dass auch in so genannten Frauenberufen Männer immer willkommener sind.

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Erschienen in Sauerland Kurier am 6. April 2011 | | Print This Post Print This Post

Wenden. Um Schüler über den Unterricht hinaus zum Lesen anzuregen, gibt es am Wendener Schulzentrum eine Schülerbibliothek. Aus dieser können Schüler Bücher für die Freizeit entleihen. Außerdem wird die Bibliothek auch für Recherchen im Unterricht genutzt. In den vergangenen Jahren mussten sehr viele komplett veraltete Bücher aussortiert werden. Ersatz konnte finanziert werden durch die Spende einer Stiftung, Zuschüsse der Gemeinde Wenden und Aktionen der Schulen selbst. So führen die Fördervereine beider Schulen seit einigen Jahren jeden Sommer einen Schülerflohmarkt durch, dessen Erlöse für den Erwerb neuer Bücher bestimmt sind. Trotzdem befinden sich in den Buchbeständen der Bibliothek noch immer große Lücken. Aus diesem Grund bittet die Schülerbibliothek des Wendener Schulzentrums um Bücherspenden aus der Wendener Bevölkerung.

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