Wenden. Nachdem Bürger­meister Peter Brüser Mitte Ju­ni erfahren hatte, dass noch viele Hauptschüler einen Aus­bildungsplatz suchten, stellte die Gemeinde eine zusätzli­che Lehrstelle zur Verfügung, die inzwischen auch besetzt werden konnte.
Außerdem informierte der Bürgermeister die heimischen Unternehmen über die schwierige Situation und bat sie zu prüfen, ob nicht auch sie einen zusätzlichen Ausbil­dungsplatz bereit stellen könnten.
Nunmehr teilt die Konrad-Adenauer-Hauptschule mit, dass immerhin mindestens fünf Schülerinnen und Schü­lern auf diese Aktion hin ein Ausbildungsplatz vermittelt werden konnte. Andere Schü­lerinnen und Schüler seien motiviert worden, noch ein­mal aktiv zu werden, so dass zum Beispiel die Jugendlichen der Klasse 10 Typ B nun alle versorgt seien und sich auch in den anderen Klassen die Lage zum Positiven gewendet habe.
Bürgermeister Peter Brüser bedankte bei den Unterneh­men, „die trotz der schwieri­gen wirtschaftlichen Lage ent­sprechende Ausbildungsplät­ze“ zur Verfügung gestellt hat­ten.

Erschienen in Siegener Zeitung am 21. August 2009 | | Print This Post Print This Post

sz Wenden. Nachdem Bürgermeister Peter Brüser Mitte Juni erfahren hatte, dass noch viele Hauptschüler einen Aus­bildungsplatz suchten, stellte die Ge­meinde eine zusätzliche Lehrstelle in der Verwaltung zur Verfügung, die inzwi­schen auch besetzt wurde. Außerdem in­formierte der Bürgermeister die heimi­schen Unternehmen über die schwierige Situation und bat sie, zu prüfen, ob nicht auch sie einen Ausbildungsplatz oder ei­nen zusätzlichen Ausbildungsplatz bereit stellen könnten.
Nunmehr teilt die Konrad-Adenauer-Hauptschule in Wenden mit, dass immer­hin mindestens fünf Schülerinnen und Schülern auf diese Aktion hin ein Ausbil­dungsplatz vermittelt worden sei. An­dere Schülerinnen und Schüler seien mo­tiviert worden, noch einmal aktiv zu wer­den, so dass zum Beispiel die Jugend­lichen der Klasse 10 (Typ B) nun alle „ver­sorgt“ seien und sich auch in den anderen Klassen die Lage zum Positiven gewendet habe.
Bürgermeister Peter Brüser freut sich über „dieses gute Ergebnis“ und bedankt sich in einer Pressemitteilung herzlich bei den Unternehmen, die trotz der schwierigen wirtschaftlichen Lage ent­sprechende Ausbildungsplätze zur Ver­fügung gestellt hätten.

Erschienen in Siegener Zeitung am 13. August 2009 | | Print This Post Print This Post

yve • Zahlreiche Stände mit Ausstellungs- und Informationsmaterialien waren im Forum des Konrad-Adenauer-Schulzentrums (KAS) in Wenden aufgebaut. In der Aula der Einrichtung fanden sich etwa 500 Menschen ein, um Grußworte und einen Vortrag zu verfolgen. Denn trotz Ferienzeit stand gestern „Lernen“ auf dem Stundenplan. Nicht für Schüler, aber einen Großteil ihrer Lehrer, die sich zum Bildungskongress „Forum Fortbildung – Lehrerinnen und Lehrer stärken für die Schule von heute“ angemeldet hatten.Ausrichter der Veranstaltung war das Kompetenzteam Kreis Olpe, eine Einrichtung des Ministeriums für Schule und Weiterbildung NRW (vergl. Kasten). Der Kongress richtete sich aber auch an Erzieherinnen und Erzieher, die in Wenden auf viele Anregungen und Hilfen für ihre zukünftige Arbeit stießen. Die große Themenpalette mit über 40 Workshops reichte von kooperativem Lernen über Medienpädagogik, das „pubertäre Gehirn“ bis hin zu Streitschlichtung und fachlichen Seminaren.

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Von Roland Vossel

WENDEN.

„Das Leben ist ein ständiger Lernprozess“, sagte Wendens Bürgermeister Peter Brüser. Und da dies auch für Lehrer und Erzieher zutrifft, gab es gestern im Wendener Schulzentrum das 1. Forum Fortbildung.

Bei der Großveranstaltung mit über 500 Teilnehmern präsentierte das bei der Kreisverwaltung angesiedelte Kompetenzteam Olpe, das mit seinen Bildungspartnern Schulen berät und bedarfsorientierte Fortbildungen anbietet, eine breite Palette an Weiterbildung. Diese reichte von kooperativem Lernen über Medienpädagogik, das „pubertäre Gehirn“ bis hin zu Streitschlichtung und fachlichen Seminaren. Es gab über 40 Workshops und zahlreiche Informationsstände von außerschulischen Partnern, wie Frauen helfen Frauen, der „High Level Elterninitiative für besonders Begabte“ oder der Caritas-Suchtberatung. Für das seit einem Jahr bestehende Kompetenzteam war die Veranstaltung der Startschuss für eine noch stärkere Intensivierung der vernetzten Bildungsarbeit in der Region. „Die Resonanz zeigt eindrucksvoll, wie groß der Bedarf bei den Kollegen ist“, meinte die Leiterin des Kompetenzteams des Kreises Olpe, Schulrätin Elisabeth Hein-Schmidt. Es gehe um alle Sparten von Bildung, um Wissensinformation und die Vermittlung von Handlungsstrategien. „Es soll ein Tag sein, der nachhaltig dazu beiträgt, die eigene Arbeit qualitativ weiter zu entwickeln“, so Elisabeth Hein-Schmidt. Dabei will das Kompetenzteam Lehrer und Erzieher mit ins Boot nehmen. Mit Rückmelde- und Erhebungsbögen der gestrigen Veranstaltung sollen die Teilnehmer die künftigen Angebote des Kompetenzteams mitgestalten können.Landrat Frank Beckehoff erinnerte an eine „Kontraste“-Sendung in der ARD vor drei Jahren: „Da hieß es, Lehrer seien kaum bereit, sich weiter zu bilden und dass die Zukunft unserer Kinder an den Traumstränden von Kreta verbummelt wird.“ Für den Kreis Olpe treffe dies nicht zu: „Wir erleben heute in der letzten Ferienwoche einen überzeugenden Gegenbeweis zum damaligen Fernsehbericht.“ Beckehoff bezeichnete schul- und ortsnahe Fortbildung als einen vielversprechenden Weg. „Das eigene Wissen und Können muss immer wieder aufgefrischt werden. Lernen ist eine Lebensaufgabe“, so Beckehoff. In der kommenden Woche werde der Kooperationsvertrag für das Netzwerk Bildung unterzeichnet. Den ganzen Artikel lesen …