Kreisgebiet. „Entgegen der vielen negativen Schlagzeilen über die Hauptschule im Zuge der PISA-Studie wird an den Hauptschulen im Kreis Olpe hervorragende pädagogische Arbeit geleistet.“ Das meint Dirk Thiede, Lehrer an der Wendener Konrad-Adenauer-Hauptschule. Er bricht eine Lanze für diese Schulform.
Hauptschüler hätten sehr schlechte Chancen für ihr zukünftiges Berufsleben, seien am geringsten qualifiziert, würden nicht angemessen gefördert – solche Negativberichte will Thiede so nicht im Raum stehen lassen. „Aus Gesprächen mit Kollegen entstand der Wunsch, dem etwas entgegenzusetzen“, betont er. Zwar sei die Hauptschule in Nordrhein-Westfalen von der Politik lange Zeit stiefmütterlich behandelt und habe bei der Finanz- und Lehrerausstattung hinten anstehen müssen, blickt Thiede zurück.

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Kreisgebiet. „Entgegen der vielen negativen Schlagzeilen über die Hauptschule im Zuge der PISA-Studie wird an den Hauptschulen im Kreis Olpe hervorragende pädagogische Arbeit geleistet.“ Das meint Dirk Thiede, Lehrer an der Wendener Konrad-Adenauer-Haupt-schule. Er bricht eine Lanze für diese Schulform.
Hauptschüler hätten sehr schlechte Chancen für ihr zukünftiges Berufsleben, seien am geringsten qualifiziert, würden nicht angemessen gefördert – solche Negativberichte will Thiede so nicht im Raum stehen lassen. „Aus Gesprächen mit Kollegen entstand der Wunsch, dem etwas entgegenzusetzen“, betont er. Zwar sei die Hauptschule in Nordrhein-Westfalen von der Politik lange Zeit stiefmütterlich behandelt und habe bei der Finanz- und Lehrerausstattung hinten anstehen müssen, blickt Thiede zurück.
„Trotz dieser widrigen Umstände waren es die Hauptschulen, denen die Hauptlast aufgebürdet wurde, als es um die Integration verschiedener Migrantengruppen ging.“ Doch diesen Belastungen hätten die Hauptschulen im Kreis Olpe gemeistert, ohne zu Restschulen geworden zu sein, betont der Lehrer.

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Erschienen in Westfalenpost am 9. November 2005 | | Print This Post Print This Post

Kreis olpe. (wp) Glaubt man den vielen Berichten zu den jüngst veröffentlichten Ergebnissen der PISA Studie, dann steht es extrem schlecht um die Hauptschulen im Lande, haben die Schülerinnen und Schüler, die diese Schulform besuchen, die schlechtesten aller Chancen für ihr zukünftiges Berufsleben, sind sie am geringsten qualifiziert. Die Hauptschule sei, so der Tenor, nicht in der Lage, den Kindern, die oft aus den so genannten bildungsfernen Schichten kommen, eine angemessene Förderung anzubieten.
Die Hauptschule, so sieht es Dirk Thiede von der Konrad-Adenauer-Schule Wenden, sei im Land Nordrhein-Westfalen von der Politik lange Zeit stiefmütterlich behandelt worden. Trotz aller dieser widrigen Umstände habe man Hauptschulen die Hauptlast aufgebürdet, als es um die Integration von verschiedenen Migrantengruppen ging. Vorbereitet sei sie darauf eigentlich nie so richtig gewesen.

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