wenden. Die Klasse 5.2 der Konrad-Adenauer-Schule sammelte Müll. In fünf Stunden kamen 15 Säcke voll zusammen — Zeug, das niemand haben will. Darunter waren auch drei Jacken, eine Handtasche und ein Autoreifen. Gesammelt wurde bei der Schule, beim Platinstollen, beim Globus, auf dem Sportplatz, im Wald und beim Haus ihrer Klassenlehrerin.

Erschienen in Siegener Zeitung am 25. Mai 2002 | | Print This Post Print This Post

füllten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5.2 der Hauptschule im Konrad-Adenauer-Schulzentrum, als sie jetzt in Wenden und Möllmicke das einsammelten, was Umweltfrevler weggeworfen haben. Sechs Gruppen wurden gebildet, denen bestimmte Bereiche zugewiesen wurden. Die Jungen und Mädchen sammelten bei der Schule, beim Platinstollen, bei einem großen Einkaufsmarkt, auf dem Sportplatz, im Wald und beim Haus ihrer Klassenlehrerin. Fünf Stunden waren sie unterwegs und fanden unter anderem drei Jacken, eine Handtasche und einen Autoreifen, daneben aber vor allem Hunderte von Getränkedosen und -flaschen.

Wenden. Eine Aktionswoche im Rahmen des Projektes „Kommunen gegen Rechtsextremismus“ führt die Gemeinschaftshauptschule durch.

Zum Auftakt eröffneten Bürgermeister Peter Brüser und Rektor Michael Olberts am Donnerstag in der Aula des Schulzentrums eine Wanderausstellung mit dem Thema „Sage nie, du gehst den letzten Weg“. Die Ausstellung, die den Genozid an den litauischen Juden von 1941 bis 1944 behandelt, ist noch am Montag und Dienstag, 27. Mai und 28. Mai, von 15 bis 18 Uhr geöffnet. Eine musikalische Annhäherung an das ernste Thema unternahmen gestern die Pianistin Regina Neumann und Roswitha Dasch (Violine). Die Violinistin sang auch Lieder mit Texten des Wilnaer Ghettos.