Römershagen/Wenden. Eine „komplett andere Schulwoche“ erleben derzeit die Jungen und Mädchen der Konrad-Adenauer-Hauptschule Wenden. In 36 (!) einzelnen Projektgruppen lernen die Schüler die Welt außerhalb des Schulgebäudes näher kennen. Beim morgigen Schulfest anlässlich des 25-jährigen Bestehens der Bildungseinrichtung (die SZ berichtete) dokumentieren die Kids allen Interessierten ihre vielseitigen Ergebnisse.

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Erschienen in Westfalenpost am 30. August 2001 | | Print This Post Print This Post

Wenden. (WP) 25 Jahre alt wird am 2. September die Konrad-Adenauer-Hauptschule Wenden. Im Mai 1973 soll der damalige Leiter des Schulverwaltungsamtes, Rudi Clemens, zu seinem Bürgermeister gesagt haben „Roderich, mil kuun aanfangen, de Millionen seen do !!!“. Damit war der Startschuss für das gigantische Projekt Zentralschule gegeben. Die Schule, damals auch als spätere“ Heimat von Realschule und Gymnasium angelegt, beherbergt zunächst jedoch nur eine Hauptschule. Am 2. September 1976. um 7.30 Uhr, durchschnitt Bürgermeister Roderich Schrage das Band am Peter-Dassis-Ring und der erste Schulbus rollte in den neuen. Busbahnhof ein.

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Wenden. (MA) Im Rahmen des 25-jährigen Jubiläums der Konrad-Adenauer-Schule findet seit Montag eine Projektwoche statt, die sogenannte „komplett andere Woche“. Die Schüler der Klassen 5 erkunden unter dem Motto „KAS: Kinder am Start“ Land und Leute. Los ging es mit einer Klassenraumgestaltung und einer Schulrally. Fachräume, das Sekretariat, die Bibliothek, der Hausmeister und viele‘, andere wichtige Dinge, die eine Schule so ausmachen, mussten gefunden werden. Am Dienstag ; wurde eine Dorfrallye veranstaltet, um den Ort näher kennenzulernen. Unter anderem, musste der Ortsvorsteher ausfindig gemacht werden. Beim Erkunden anderer „wichtiger“ Punkte der Gemeinde,; z.B. der Eisdiele, bekamen manche sogar ein Gratis-Eis. Am Mittwoch wanderten drei Klassen mit ihren Lehrerinnen unter ortskundiger Führung von Berthold Schneider durch Möllmicke, über den Rehberg und an der Brüner Kapelle vorbei zur Wendener Hütte. Dort erkundeten die Teilnehmer den Pferdestall,; die Gießhalle, das Hammerwerk und den Hochofen. Heute bedrucken die Schüler T-Shirts mit ihrem Motto und am Freitag startet ein Fußballturnier der Haupt- und Realschule. Am Samstag ist dann der Dokumentationstag, an dem alle Informationen zusammengetragen werden, und der abschließend in ein großes Schulfest übergeht.

Wenden. (nik) Dienstagmorgen an der Konrad-Adenauer-Hauptschule. Für knapp 15 Schülerinnen steht Chemie auf dem Stundenplan. Aber ohne Lehrbücher, Periodensystem und Lehrervortrag. Stattdessen stellen die Mädchen Schminke her. Denn passend um 25-jährigen Jubiläum der Schule findet eine Projektwoche statt. Gerade mischen; sie eine Make-up-Creme für unreine Saut zusammen. An der Tafel t noch das Rezept für ein Peeling aus natürlichen Zutaten a sehen. Lehrerin Heidrun Benecke steht zwischen ihren Schülerinnen und erklärt, was als Nächstes zu tun ist. Sie ist die einzige Lehrerin, die im Organisationsteam für das Jubiläum mitarbeitet, und noch ein Projekt übernommen hat: „Es war mir ein besonderes Anliegen, die Schüler auf diese Weise an Chemie heranzuführen. Denn ohne es zu merken, lernen sie noch was dabei.“; erzählt Benecke. Unterstützt wird sie von Ute Grebe, deren Kinder in die achte Klasse gehen. Sie ist eine von 14 Eltern, die sich bereit erklärt haben, die Projektwoche mitzugestalten. „Ich mach das, um zu helfen und aus Spaß an der Sache“, erzählt sie.

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Wenden. (SK) Im Mai 1973 soll der damalige Leiter des Schulverwaltungsamtes, Rudi Clemens, zu seinem Bürgermeister gesagt haben: „Roderich, mij kunn aanfangen, de Millionen senn do!“ Damit war der Startschuss für das gigantische Projekt „Zentralschule“ gegeben. Die Schule, damals auch als spätere Heimat von Realschule und Gymnasium angelegt, beherbergt zunächst jedoch nur eine Hauptschule. Die feiert nun ihr 25-jähriges Bestehen. Die untere Schulaufsichtsbehörde hatte damals drei weitere Ferientage bewilligt, damit die Hauptschulen Hünsborn, Gerungen und Wenden geordnet in das Schulzentrum am Balzenberg umziehen konnten. Am 2. September 1976 war es dann soweit.

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Wenden. Im Mai 1973 soll der damalige Leiter des Schulverwaltungsamtes Wenden, Rudi Clemens, zu Bürgermeister Roderich Schrage gesagt haben: „Roderich, mej kunn aanfangen, de Millionen sern do!“ Die Millionen für das gigantische Projekt „Zentralschule“ waren also bewilligt, und der Startschuss für die Maßnahme war gefallen. Am 2. September 1976 wurde das Konrad-Adenauer-Schulzentrum schließlich eröffnet, die größte Hauptschule in NRW. Zunächst beherbergte es ausschließlich die Hauptschule, die folglich am kommenden Wochenende ihr 25-jähriges Bestehen feiern kann und auch feiern wird. Die untere Schulaufsichtsbehörde hatte seinerzeit drei weitere Ferientage bewilligt, damit die Hauptschulen Hünsborn, Gerlingen und Wenden geordnet in das neue Schulzentrum umziehen konnten.

Am 2. September um 7.30 Uhr durchschnitt Bürgermeister Roderich Schrage das Band am Peter-Dassis-Ring, und der erste Schulbus rollte in den neuen Busbahnhof ein. Der Fahrer, Karl-Josef Schrage, erhielt als Präsent eine Flasche Wein. Die ca. 1200 Schülerinnen und Schüler der Hauptschule wurden in der Pausenhalle auf 34 Klassen verteilt und später von 63 Lehrerinnen und Lehrern unterrichtet. Damit war diese Hauptschule Wenden laut dem jetzigen Schulleiter Michael Olberts die seinerzeit größte in Nordrhein-Westfalen. Vor der Verwirklichung des Schulprojekts waren viele kontroverse politische Diskussionen geführt worden, am Ende waren Rat und Verwaltung gleichermaßen stolz auf die geleistete Arbeit. Die Gemeindeverwaltung mit Gemeindedirektor Winfried Metzenmacher an der Spitze hatten nach der Entscheidung für den Bau viel Arbeit leisten müssen, damit der gesteckte Zeitplan eingehalten werden konnte.“Ihnen gebührt heute besondere Anerkennung“, lobt Michael Olberts.

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