Wenden. Die Durchsage kam laut und durchdringend: „Hallo, mein Name ist Harald MeyerPorzky und ich komme vom Deutschen Aussätzigen-Hilfswerk“, erklärte der stellv. Leiter der Aktionszentrale Nordwest der Hilfsorganisation. Die Schüler der Konrad-AdenauerHauptschule waren nicht erstaunt über den ungewöhnlichen Unterrichtsbeginn, denn gestern stand eine Sonderaktion auf dem Stundenplan. Bei ihrem sechsten „Sponsorenwandertag“ erliefen die Klassen Geld für zwei Hilfsprojekte in der Dritten Welt, einmal für eine Lepra Station in Madras (Indien) und für das Projekt Ometepe in Nicaragua. Im Vorfeld des Wandertages hatten die Schüler Sponsoren gesucht, die ihren Lauf mit einem selbstgewählten DM-Betrag pro Kilometer unterstützen. An der zehn bis 15 Kilometer langen Wanderung beteiligten sich alle 515 Schüler , die Lehrer fungierten als Streckenposten und „Hilfspolizisten“.

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