Erschienen in Westfalenpost am 15. Mai 1999 | | Print This Post Print This Post

Kreis Olpe. (WP) Total begeistert waren 50 treue Borussia-Mönchengladbach-Fans allesamt Hauptschüler aus Wenden und Drolshagen. Sie konnten das letzte Bundesligatraining live miterleben. Toni Polster gab jede Menge Autogramme, und sogar ein Spie} auf einem Nebenplatz war möglich. Überrascht waren alle von Rainer Bonhoff, der die Schüler sofort zu einem Toreschießen aufforderte. Wer nicht traf wurde – typisch Bonhoff – mit zehn Liegestützen bestraft.

Wenden. (chris) Für Schulabgänger wird es in der Gemeinde Wenden immer schwieriger, einen Ausbildungsplatz zu ergattern. Um diese aktuelle Problematik mit sachkundigen Gästen, zu besprechen, lud die Junge Union Wenden jetzt zu einer Podiumsdiskussion ein. „Ausbildung aktuell“ war das Thema, zu dem etliche Gäste aus den verschiedensten Interessengebieten geladen waren. So war Bürgermeister Peter Brüser ebenso dabei wie Michael Olberts, Schulleiter der Hauptschule Wenden, Ludgerus Niklas von der Kreishandwerkerschaft Olpe, sowie zahlreiche Vertreter heimischer Ausbildungsbetriebe.

Unter den Leitfragen „Ist die Qualifikation unserer Schulen noch ausreichend für die AusbildungsbetriebeSchüler“ und „Welche Lösungen gibt es für die AusbildungsmisereSchüler“ wurde die Ausbildungsplatzsituation in der Gemeinde Wenden erörtert. Martin Schulze, der Vorsitzende der CDU Wenden, leitete die Diskussion.

Die Schulleiter machten klar, daß es für die Schulen immer schwerer werde, mit der schnellen technologischen Entwicklung Schritt zu halten. So hat die Hauptschule in Wenden ein Programm laufen, das die Schüler schon sehr früh mit den neuen Methoden im Umgang mit einem PC vertraut macht. So konnte Michael Olberts den Vorwurf aus der Zuhörerschaft zurückweisen, die Schüler würden nicht genügend mit Wissen auf diesem Gebiet ausgestattet.

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Wenden. Ein interessantes und wichtiges Thema, namhafte Diskussionsteilnehmer sowie keine störende Parallelveranstaltung: Die Junge Union in der Gemeinde hatte für ihre Veranstaltung gestern abend die besten Voraussetzungen geschaffen. Und dennoch blieben erstaunlicherweise viele Stühle unbesetzt, das Thema „Misch dich ein – Ausbildung in der Gemeinde Wenden“ hatte weder zahlreiche Jugendliche angelockt, noch saßen besonders viele Vertreter der heimischen Unternehmen im Gasthof „Zur alten Schmiede“. Trotzdem entwickelte sich eine teilweise kontroverse Diskussion, die neben einer umfangreichen Diagnose auch kleine Ansätze für eine „Heilung“ der Situation aufzeigte. Am Ende stand der Appell an die heimischen Betriebe, alles Mögliche in Bewegung zu setzen, um den Jugendlichen Lehrstellen in ihrer Heimat anzubieten.

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