Wenden, (dro) Wendens Bürgermeister Peter Brüser höchstpersönlich nahm gestern vormittag beim 23. Fußball-Hallenturnier der Konrad-Adenauer Hauptschule die Siegerehrung vor. Der Bürgermeister war nicht mit leeren Händen in die Sporthalle gekommen und hatte für die Sieger einen Ball im Gepäck. Den konnte Peter Brüser vor vollbesetzten Zuschauerrängen den Jungen der Klasse 10.4 überbringen.

In diesem Schuljahr beteiligten sich am traditionellen Fußballturnier der Konrad-Adenauer-Schule insgesamt 50 Mannschaften aus 21 Klassen. Die einzelnen Klassen spielten in ihren Jahrgangsstufen zunächst die Sieger bei den Mädchen und auch den Jungen aus. Gestern, am Tag der Zeugnisausgabe, wurden dann die Endspiele ausgetragen.

Hier die Sieger: Unterstufe, Mädchen: Klasse 6.2 b, Jungen: Klasse 5.3. Mittelstufe, Mädchen: Klasse 7.1, Jungen: Klasse 7:3. Oberstufe, Mädchen: Klasse 9.2, Jungen: Klasse 10.4. In den Doppel-Jahrgangs-stufen wurden auch die fairsten Mannschaften geehrt. Die Jury bestand ausschließlich aus Schüler.

Hier die Fairneßwertung 1999: Unterstufe: l. Klasse 5.1, 2. Klasse 5.3, 3. Klasse 5.2; Mittelstufe: l. Klasse 8.1, 2. Klasse 7.3, 3. Klasse 8.2. Oberstufe: l. Klasse 10.4, 2. Klasse 9.1, 3. Klasse 10.3.

wurden jetzt fünf Preisträger ausgezeichnet. Die von den Volksbanken im Kreis Olpe ausgesetzten Gewinne gingen an die Westfälische Schule für Körperbehinderte und die Pestalozzi-Sonderschule in Olpe (beide 3. Platz, je 250 DM) sowie das Rivius-Gymnasium und die Realschule der Ursulinen in Attendorn (beide 2. Platz, je 300 DM). Sieger und damit Gewinner von 400 DM wurde die Hauptschule im Konrad-Adenauerschulzentrum in Wenden, wo die jahrelange Kontinuität der Naturschutzarbeit gelobt wurde. Unter Leitung von Lehrer Josef „Pepi“ Nusterer seien beispielsweise zwei Feuchtgebiete und Magerwiesen hergerichtet worden, auch der Bau einer Photovoltaikanlage auf dem Dach der Schule wurde belohnt. Die Schirmherrschaft über den Wettbewerb hatte Oberkreisdirektor Frank Beckehoff. Für den Initiator, den Bund für Umwelt und Naturschutz in Deutschland (BUND), gratulierten der Sprecher der Kreisgruppe Olpe, Dieter Heide, und der Ortsgruppe Olpe, Stefan Huppertz, den Siegern.

Kreisgebiet/Olpe. (-alex-) Die Konrad-AdenauerHauptschule in Wenden hat den Umweltwettbewerb „Naturnahe Schule“ gewonnen. Die zum vierten Mal von der BUND-Kreisgruppe Olpe organisierte, von den Volksbanken im Kreis Olpe finanziell geförderte und vom Kreis Olpe ideell unterstützte Aktion richtete sich an Schulen der Sekundarstufen I. und II.

„Zum ersten Mal sind wir mit der Resonanz so richtig zufrieden“, freute sich BUND-Kreissprecher Dieter Heide bei der Preisübergabe im Kreishaus in Olpe. Von 25 angeschriebenen Schulen hatten sich immerhin elf an dem Wettbewerb beteiligt. Die Volksbanken versorgten die jungen Umweltschützer zunächst mit einem Startkapital von 100 Mark pro Wettbewerbsgruppe und stellten auch die Preise zur Verfügung: 400 Mark für die Sieger, 300 Mark für die Zweitplazierten und 250 Mark für die Drittbesten.

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Erschienen in Siegener Zeitung am 20. Januar 1999 | | Print This Post Print This Post

Wenden. In vielen Schulen scheint angesichts der gesellschaftlichen Probleme blanke Ohnmacht zu herrschen. Steigende Gewaltbereitschaft, fehlendes Lerninteresse und mangelnder Integrationswille bei vielen Schülern wird diagnostiziert, aber „heilende Mittel“ werden im pädagogischen Medizinschrank offenbar nur selten gefunden. Anders sieht das offenbar in der Gemeinde Wenden aus: In die Offensive sind dort die Haupt- sowie die Realschule gegangen. Auf Anregung von Hauptschullehrer „Peppi“ Nusterer und Realschulleiter Clemens Bernemann wurden schon 1993 Projekte eingeleitet, die mit viel Akribie von vielen Stellen weitergetrieben wurden und inzwischen erste Erfolge vorweisen können. Gestern stellten die beiden Schulen zusammen mit den Hauptverantwortlichen der Wendener Gemeindeverwaltung die Maßnahmen vor.

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Erschienen in Westfalenpost am 4. Januar 1999 | | Print This Post Print This Post

Von Roland Vossel Wenden. (WP) 1000 Jungen und Mädchen drücken die Schulbank im Konrad-Adenauerschulzentrum. Klar, daß da Konflikte nicht ausbleiben. Doch mittlerweile ist es spürbar harmonischer geworden. Grund: der neugestaltete Schulhof, der einzigartig sein dürfte. „Wir haben weniger Unfälle auf dem Schulhof, das Gewalt- und Konfliktpotential hat sich gemindert“, zieht Michael Olberts, Rektor der Wendener Hauptschule, im WP-Gespräch eine positive Bilanz. 1994 wurde das Konzept „Soziale Prävention durch Sport“ der Konrad-AdenauerHauptschule in den Stil gestoßen. Mittlerweile hat sich der Pausenhof in ein kleines Sportzentrum verwandelt, das auch außerhalb des Unterrichts bei den Haupt- und Realschülern hoch im Kurs steht.

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