„Stark machen“ wollte ein Team aus Fach- und Klassenlehrern ihre sechsten Klassen der Konrad-AdenauerHauptschule in Wenden mit einem Projekt zum Thema: „Primäre Suchtprävention“. Ziel und Verlauf des Projektes wurden zunächst den Eltern vorgestellt. Eine Diplompädagogin von der Psychosozialen Beratungs- und Behandlungsstelle in Olpe erläuterte die Ziele der Suchtvorbeugung. In einer kleinen Ausstellung konnten sich die Eltern zusätzlich informieren.

Während des Projektes erhielten die Schüler viele Sachinformationen zu den Drogen Nikotin und Alkohol. Das wichtigste Ziel war die Besinnung auf die eigene Einstellung. Unter dem Stichwort „Ich-Erfahrung“ dienten Übungen zur Muskel- und Tiefenentspannung. In der Phase „Mit der eigenen Person auf du und du“ ging es darum, Stärken und Schwächen für sich selbst und andere erfahrbar zu machen. Ein Sinnesparcours vermittelte neue Eindrücke. In einer Collage unter dem Thema „Meine Zukunft in zehn Jahren“ setzten sich die Schüler mit den Erwartungen und Hoffnungen an die kommenden Jahre auseinander. In einem Rollenspiel lernten sie, allein gegen eine Gruppe zu handeln, während der Vertrauensparcours verlangte, sich blind in die Verantwortung anderer zu begeben. Schüler, Lehrer und Eltern fanden das Projekt „Primäre Suchtprävention“ so stark, daß es nun zur festen Einrichtung in der sechsten Klasse werden wird.

Nicht Nikotin und Alkohol, sondern das eigene Ich stand im Mittelpunkt des Projektes „Primäre Suchtprävention“, mit dem sich Sechstkläßler der Konrad-AdenauerHauptschule in Wenden drei Tage lang beschäftigten. Durch Übungen sollte das eigene Ich erfahrbar gemacht und gestärkt werden. Rollenspiele, Diskussionen und Spiele mit pädagogischer Zielsetzung hinterließen auf die Schüler einen starken Eindruck. Sie fanden das Projekt so gut, daß es zur festen Einrichtung der sechsten Klassen der Hauptschule werden soll.

Hillmicke. (es) „In Hillmicke gibt es keine verschmutzen Bachläufe.“ Das ist das Ergebnis, zu dem acht Schüler und Schülerinnen im Rahmen ihrer Projektwoche gelangten. Unter dem Motto „Flurbereinigung in Hillmicke: Schüler untersuchen und planen mit“ starteten das Amt für Agrarordnung Siegen und die Konrad-AdenauerHauptschule eine Gemeinschaftsaktion, bei der Themen der Dorferneuerung und Ökologie im Ort erarbeitet und dokumentiert werden sollten. Drei Projektgruppen wurden unter der fachkundigen Leitung von vier Mitarbeitern des Amtes und zwei Lehrkräften eingerichtet. Eine davon konnte nun erste Erkenntnisse vorzeigen: So hatten sich die jungen Forscher auf den Weg gemacht, Kleintiere in der Bigge, der Hakemicke und einigen Nebenläufen zu bestimmen, um dadurch Aussagen über die Gewässergüte machen zu können. „In der Quellregion stießen wir auf Alpenstrudelwürmer und Quellschnecken, zweifelsfreie Indikatoren für Gewässergüteklasse l“, wie Thomas Busch, Diplom-Agraringenieur, bestätigte. Eintagsfliegen- , Steinfliegen- und Köcherfliegenlarven, die vornehmlich in mäßigbelasteten Gewässern (Klasse 2} zu beobachten sind, wurden ebenfalls ausfindig gemacht. „Mückenlarven, sonst eher ‚Bewohner drittklassiger Gewässer‘, konnten wir nicht finden“, berichtete Busch. Dabei bedurfte es bei der Identifizierung eines geschulten Blickes: So haben Steinfliegenlarven z. B. 2 Schwänze, Eintagesfliegenlarven dagegen 3. Alpenstrudelwürmer und Quellschnecken sind lediglich stecknadelkopfgroß. Diverse Vergrößerungsgläser gehörten somit zu den wichtigsten Utensilien. Der Begeisterung der Schüler tat dies jedoch keinen Abbruch.

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