Erschienen in Blickpunkt der Gemeinde Wenden am 20. September 1996 | | Print This Post Print This Post

Am Samstag, dem 14. September 1996, ist der ehemalige Rektor der Konrad-AdenauerHauptschule Wenden, Willi Kirsch, nach längerer Krankheit verstorben.

Im Jahre 1947 trat Willi Kirsch nach bestandener erster Lehrerprüfung seinen Dienst an der Kath. Volksschule in Hünsborn an . Weitere Anstellungen fand er an der Imbergschule in Olpe und der Kath. Volksschule in Schönau.

1962 wechselte er zur Kath. Volksschule in Wenden, wo er im Juli 1962 zum Rektor ernannt wurde. Als Rektor der neugeschaffenen Konrad-Adenauerschule in Wenden leitete Willi Kirsch ab 1976 eine der größten Hauptschulen in Nordrhein-Westfalen. Im Juni 1979 wurde er nach über dreißigjähriger Tätigkeit aus dem Schuldienst entlassen und in den Ruhestand versetzt.

Mit Willi Kirsch verliert die Gemeinde Wenden einen engagierten und anerkannten Pädagogen, der mit viel Herz und Verstand im Rahmen des Bildungs- und Erziehungsauftrages der Schule seine Aufgaben vorbildlich erfüllt hat. Er wurde von Kolleginnen und Kollegen, sowie allen, die mit ihm dienstlich oder privat in Berührung kamen, gleichwohl geschätzt. Willi Kirsch hat nicht nur als Pädagoge im Wendener Land seine Spuren hinterlassen. Die Gemeinde Wenden und viele ihrer Bürgerinnen und Bürger werden sich noch oft an die rheinische Frohnatur (er wurde 1919 in Köln geboren) in Freude und Dankbarkeit erinnern.

In der nächsten Ausgabe des Blickpunktes werden wir ein Gedicht veröffentlichen, was aus Anlaß der Versetzung von Schulleiter Willi Kirsch in den Ruhestand verfaßt wurde.

„Verdammt lang her, verdammt lang“ singt die Gruppe BAP und ähnlich denkt auch mancher im Wendschen. Am 2. September 1976 erreichte der erste Schulbus den neuen Omnibusbahnhof der Konrad-Adenauer-Schule (KAS) in Wenden, Bürgermeister Roderich Schrage durchschneidet das rote Band, Rektor Willi Kirsch begrüßt die fast 60 (!) Lehrerinnen und Lehrer und 1176 (!) Schüler strömen in ihre neue Schule. Die Hauptschulen in Gerlingen, Hünsborn und Wenden gibt es nicht mehr. Eine der größten Hauptschulen Nordrhein-Westfalens nimmt ihren Dienst auf.

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Herr

Willi Kirsch

aus Wenden

im Alter von 77 Jahren verstorben ist.

Nach der l. Lehrerprüfung übernahm Herr Kirsch 1947 seine erste Stelle an der Kath. Volksschule in Hünsborn. Weitere Stationen seiner Tätigkeit als Lehrer waren die Imbergschule in Olpe und die Kath. Volksschule in Schönau. Im April 1962 wechselte er zur Kath. Volksschule nach Wenden, wo er mit Wirkung vom 30. Juli 1962 zum Rektor ernannt wurde. Mit der Zusammenlegung der drei Hauptschulen Wenden, Gerlingen und Hünsborn im Jahre 1976 wurde Herrn Kirsch die Leitung der neuen Konrad-AdenauerHauptschule in Wenden übertragen. Im Juni 1979 trat Herr Willi Kirsch nach über 30jähriger Tätigkeit im Schuldienst in den Ruhestand.

Mit Willi Kirsch verliert die Gemeinde Wenden einen verdienten Pädagogen, der seine Pflichten immer vorbildlich erfüllt hat. Er wurde von Kolleginnen und Kollegen sowie allen, die ihn dienstlich oder privat kannten, geachtet und geschätzt.

Den Verstorbenen werden wir in guter Erinnerung behalten.

Wenden, den 16. September 1996

Gemeinde Wenden Lehrerkollegium der Peter Brüser Konrad-AdenauerHauptschule Bürgermeister Michael Olberts Schulleiter

Wenden, (yvo) Wie die Zeit doch vergeht. 20 Jahre ist es bereits her, seitdem in Wenden der erste Schüler durch die Tore der neu geschaffenen Konrad-AdenauerHauptschule (KAS) ging. In einem Festakt am Montag abend feierte man jetzt diesen Geburtstag und ließ die vergangenen Jahre noch einmal Revue passieren.

Und so freute sich Schulleiter Michael Olberts zurecht, neben Gästen aus Wirtschaft und Politik viele ehemalige Schüler und Schülersprecher, Lehrer und Lehrerinnen aus den vergangenen 20 Jahren begrüßen zu können.

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Wenden. „Das ist zwar kein richtiges Jubiläum, aber Grund genug zum Freuen und zum Nachdenken“, leitete gestern abend Schulleiter Michael Olberts die offizielle Feierstunde zum 20jährigen Bestehen der Hauptschule der Gemeinde Wenden ein. Zugleich war dies der Startschuß für die Festwoche, die bis einschließlich Freitag des Leben im Konrad-Adenauerschulzentrum mitbestimmen wird. Apropos Startschuß: Einige Lehrer bekommen dieser Tage einen Schnappschuß ins Haus geliefert, denn pünktlich zum Auftakt der Festwoche hatte der Kreis Olpe seinen Radarwagen an dem Weg zur Schule postiert. Und wie gestern abend zu erfahren war, werden nicht wenige ein neues Foto von sich und ihrem Wagen erhalten.

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Wenden, (simo) 20 Jahre Konrad-Adenauer-Schule in Wenden. Ein Grund zum FeiernSchüler“

„Wir meinen doch. Zwar nicht zu laut und mit Getöse, doch zum Freuen und Nachdenken“, erklärte der Schulleiter Michael Olberts beim Festakt am Montagabend.

Erfreuen konnten sich alle Gäste am abwechslungsreichen Programm. Schülerinnen und Schüler aus 20 Jahren Konrad-Adenauerschule sorgten für Tanz und Musik. Das „Yesterday-Harmonie-Orchestra Wenden“ hatte sich eigens für diesen Abend zusammengestellt und faszinierte mit Stücken, wie der Feuerwerksmusik und Moment for Maricone. „Ich danke allen für ihr Engagement in den zurückliegenden Wochen. Das ist sicherlich nicht selbstverständlich“, betonte Olberts.

„Es spricht für den Geist unserer Schule, daß fast alle ehemaligen Schülersprecher/innen unserer Einladung gefolgt sind“, meinte der Schulleiter. Mit dem Rückgang der Schülerzahlen verließen auch viele Lehrer die Schule. „Es ist daher schön, daß wir viele ehemalige Kollegen begrüßen können“, erklärte Olberts.

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