Wenden. Die Hauptschule präsentierte sich am Donnerstag abend in der vollbesetzten Aula des Konrad-AdenauerschulZentrums von ihrer kreativen Seite. Schülerinnen und Schüler der Klassen 7 bis 10 demonstrierten durch Theater, Tanz- und Musikdarbietungen nicht nur ihren Spaß am kreativen Bereich der Bildungsanstalt, sondern unterhielten darüber hinaus die zahlreich erschienenen Eltern und ehemaligen Schüler mit allem, was im Laufe des vergangenen Jahres durch die Zusammenarbeit aller Altersgruppen entstanden war.

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Wenden, (bley) Da klatschte sogar Schulleiter Michael Olberts begeistert in die Hände, da hüpfte die ganze Aula im Takt mit. Beim „Schrottrock“ der Schüler der fünften Klassen hielt es niemand auf seinem Sitz aus.

„Hauptschule kreativ“ unter diesem Motto veranstaltete die Konrad-Adenauer-Schule Wenden am Mittwoch wieder ihren bunten Abend. Schulleiter Olberts begrüßte die zahlreich erschienenen Schüler, Eltern und Ehemaligen in der Aula, die restlos überfüllt war.

Die Musikbeiträge der fünften und achten Klassen und der Schüler des Wahlunterrichts hatte Walter Siedenstein einstudiert. Hans-Georg Kraus war für die Theaterstücke verantwortlich. Im Stück „Notstand im Pazific“ ging es um einen Skandal, der bis jetzt immer unter den Teppich gekehrt wurde, nämlich um den Mißstand, daß es kein Bier auf Hawaii gibt. Hans-Georg Kraus stellte hier seine schauspielerischen Fähigkeiten mit einer Marcel Reich-Ranicki-Parodie unter Beweis, die bei seinen Fans großen Beifall auslöste. Gabi Becker war für die Tanz-Gruppen verantwortlich. Von den „Schwingenden Tüchern“ ging es über den „Sirtaki“ bis zu den „Geistern der KAS“.

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Erschienen in Westfalenpost am 26. Mai 1994 | | Print This Post Print This Post

Von Roland Vossel

Kreis Olpe. (WP) Die Wirtschaft bricht eine Lanze für die Hauptschulen. „Die Landesvereinigung der Arbeitgeber hat sich für die Hauptschule ausgesprochen. Die Wirtschaft braucht die Hauptschule“, betonte Dr. Bernhard Keller, Leiter des Bildungswerks der nordrhein-westfälischen Wirtschaft, bei einer Veranstaltung des Arbeitskreises Schule/Wirtschaft beim Arbeitgeber verband für den Kreis Olpe gestern nachmittag in der Bäckerfachschule Olpe.

Keller räumte auf mit den Thesen, die die Hauptschule immer mehr in Mißkredit bringen. „Die Hauptschule ist keine Restschule. Sie rangiert bei der Anzahl der Schüler nach den Gymnasien landesweit auf dem zweiten Platz.“ Dies treffe .auch für den Kreis Olpe mit seinen neun Hauptschulen zu. Zudem, so Keller, sei die Hauptschule keine Sackgasse. „Es gibt alle Möglichkeiten der Durchlässigkeit, sogar bis zum Studium,“ Der Bildungswerk-Leiter aus Düsseldorf kritisierte die Schulpolitik: „Wie kann eine Schule interessant sein, wenn die Politik sagt, wir wollen sie nichtSchüler Das Abitur war in den 70er Jahren der Königsweg. Die Hauptschule ist in der Bildungspolitik ausgedünnt.“ Folge seien Akademikerüberschuß und Fachkräftemangel in der Wirtschaft. Für die „Hauptschule 2000“ forderte Keller neben einer besseren Ausstattung und der weiteren Praxisorientierung („Es wird eine flachere Hierarchie in den Betrieben geben, mehr Gruppenarbeit“) ein besseres Image. „Es wird immer gesagt, auf der Hauptschule seien nur Problemkinder. Sicher läuft in einigen Hauptschulen in Großstädten einiges schief. Man darf aber nicht von einigen wenigen ausgehen. Im ländlichen Raum gibt es eine Fülle von Hauptschulen, die funktionieren. Das trifft auch für den Kreis Olpe zu.“

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Erschienen in Westfalenpost am 21. Mai 1994 | | Print This Post Print This Post

(WP) Die Schulmannschaft Mädchenfußball (WK II, Jahrgang 1977 bis 1980) der Hauptschule Wenden konnte jetzt ihren bisher größten Erfolg feiern. Bei den Endausscheidungen in Hamm wurde sie Sieger des Regierungsbezirks Arnsberg. In spannenden Spielen wurde zunächst die Gesamtschule Fröndenberg mit 3:2 nach Verlängerung geschlagen. Danach wurde das Endspiel gegen die Gesamtschule Hattingen durch einen 5:3-Erfolg nach Elfmeterschießen entschieden. Die Mädchen, die sich im Herbst eindrucksvoll als bestes Team des Kreises qualifizierten, waren zuvor erfolgreich gegen den Vertreter des Hochsauerlandkreises und des Kreises Soest bei Ausscheidungsspielen in Husten. Am 27. Mai folgen nun die Landesteilmeisterschaften für Westfalen. Höhepunkt könnte das Endspiel am 8. Juni zwischen den beiden besten Mannschaften von NRW werden.

Erschienen in Westfalenpost am 21. Mai 1994 | | Print This Post Print This Post

Wenden. (WP) Unter dem Motto „Hauptschule kreativ“ präsentieren auch in diesem Jahr wieder Musik-, Tanz-, Kunst- und Theatergruppen der Hauptschule Wenden in der Aula des Schulzentrums ihre Arbeiten des Schuljahres 1993/94.

Am Donnerstag, 26. Mai, um 19.30 Uhr ist der Beginn des vielseitigen Programmes, zu dem vor allem Eltern, Schüler und Lehrer eingeladen sind. Auch Teilnehmer aus den Gruppen vergangener Jahre sowie schulfremde Interessenten sind gern gesehene Gäste. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei.