Wenden, (ab) „Toll“ und „interessant“ – so lauteten die Kommentare der Schüler, die am Dienstag das Ausbildungszentrum für das Baugewerbe in Kreuztal-Fellinghausen besuchten (die WR berichtete). Die Schüler legten Fliesen, mauerten, zimmerten und prüften Zement, lernten also fast die ganze Palette baulicher Tätigkeiten praktisch kennen. Durchs Selbermachen einen Zugang zu den Bauberufen gewinnen, das ist das Konzept der Kreishandwerkskammer, um Schulabgänger von Haupt- und Realschulen für die Berufe am Bau zu interessieren.Ein Weg, den auch Gisela von Oertzen, eine der Lehrerinnen, für erfolgversprechender als theoretische Erläuterungen hält. Am Dienstag waren drei neunte Klassen der Hauptschule Wenden mit ihren Lehrern in Fellinghausen zu Gast. Die etwa 15jähri-gen Schüler hatten sich im Unterricht mit Hilfe eines Videofilms einen Überblick über das Baugewerbe verschafft, für ihren Besuch suchten sie sich zwei Berufsfelder zum praktischen Kennenlernen aus.

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Wenden, (ab) 63 Schülerinnen und Schüler vertauschten gestern das Federmäppchen mit der Maurerkelle, dem Hammer oder der Säge. Im Ausbildungszentrum für das Baugewerbe in Kreuztal-Fellinghausen orientierten sich drei neunte Klassen der Hauptschule Wenden über die Berufe am Bau. Auszubildende sind in der Baubranche mittlerweile knapp, daher war die Kreishandwerkerschaft Olpe auf diesen Weg zur Nachwuchswerbung verfallen.

In Fellinghausen werden Maurer, Zimmermänner, Straßenbauer, Beton- und Stahlbetonbauer und Fliesenleger ausgebildet. Zwei der Berufe lernten die Hauptschüler in praktischer Arbeit kennen. Die Schüler errichteten Mauern, legten Fliesen und zimmerten Vogelhäuschen, die sie mit nach Hause nehmen konnten.

Erschienen in Westfalenpost am 19. September 1989 | | Print This Post Print This Post

Kreis Olpe. Für drei Tage konnten 18 Klassensprecher der Klassen 5 bis 10 der Konrad-AdenauerHauptschule in Wenden die Schulklassen mit Seminarräumen im SGV-Jugendhof in Arnsberg tauschen. Sie besuchten ein Jugendschutzseminar, das vom Kreisjugendamt Olpe in Zusammenarbeit mit der Schule veranstaltet wurde. Thematische Schwerpunkte waren in den Seminartagen Rechtsextremismus, Rechtsradikalität und Neonazismus bei Jugendlichen sowie Tele- und Computerspiele und damit verbundene Gefährdungen für Kinder und Jugendliche.

Von fachkundigen Referenten und in Kleingruppenarbeit wurden die Schüler eingehend informiert. Rollenspiele mit der Darstellung von Vorurteilen und Realitäten rechtsextremen Gedankenguts verdeutlichten das ganze Ausmaß der Problematik und vermittelten Denkanstöße. In Gesprächen wurden die Argumentationen rechtsextremer Gruppierungen analysiert.

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