Die Gemeinde Wenden führt am Dienstag, dem 26.05., um 11 Uhr in der Aula des Konrad-Adenauerschulzentrums ein Schulkonzert für Schüler der Haupt- und Realschule durch.

Das Konzert, das unter dem Thema „Blech nahe“ von der Südwestfälischen Philharmonie (ehem. Siegerlandorchester) gestaltet wird, soll den Schülern das klassische Orchester mit seinen Möglichkeiten aufzeigen und ihnen einen kleinen Einblick in die Arbeit eines solchen Orchesters geben. Die musikalischen Themen für dieses Konzert sind das Konzert für Posaune in Es-dur von Ferdinand David und die Ouvertüre zu Wilhelm Teil von Rossini. Die Schüler werden außerdem zu einem Ratespiel zur Instrumentenkunde herangezogen und ein WorkShop wird für Erheiterung und Aufmunterung sorgen, denn hier wird das Blasen auf Schläuchen demonstriert.

Der Sinn dieser Schülerkonzerte wird auch darin gesehen, dem Schülerpublikum die klassische Musik näherzubringen, um das Interesse für zukünftige Konzerte zu wecken.

Eichen, (ei) Das hatten sich die Schüler anders vorgestellt. Nicht so sauber, sicher auch ein paar mehr Arbeiter in den Werkshallen. Schließlich hatten sie ein richtiges Stahlwerk besucht und in einem Rundgang kennengelernt. Doch die Schüler der Konrad-Adenauer-Schule in Wenden hatten nicht irgendeinen Stahlkocher besucht, sondern den supermodernen Betrieb der Hoesch Stahl AG in Eichen. Vertreter der Dortmunder Konzernspitze und der Betriebs- und Betriebsratsftührung in Eichen selbst standen den Schülern der 10. Klasse aus Wenden Rede und Antwort, die mit ihrem Projektlehrer Gerd Klamp ins benachbarte Siegerland gereist waren. Von der Sparkasse Olpe, die mit den anderen Sparkassen im Kreis das Projekt „Zeitung in der Schule“ finanziert, war Mechthild Heuel dabei, als vor den Augen der Schüler unter anderem hochwertiger Stahl für die Automobilproduktion veredelt und beschichtet wurde.

Produkte mit Zukunft werden in dem Zweigbetrieb der Hoesch Stahl AG in Eichen hergestellt. Das betonte Hoesch-Sprecher Braun in dem Gespräch nach dem Betriebsrundgang. Auch der Betriebsratsvorsitzende Clemens hob hervor, daß in Eichen immer noch und auch in der Zukunft“ sehr lukrative Produkte“ hergestellt würden. Trotz der erheblichen Schwierigkeiten in der Stahlbranche sei es gelungen, die Weichen in die Zukunft zu stellen und die schwere Zeit zu überbrücken. Ein Drittel der Stahlproduktion verläßt Eichen mit veredelter Oberfläche. 60 000 Tonnen Stahl werden bei Hoesch im Siegerland jeden Monat verarbeitet.

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Kreis Olpe. Schüler der Klasse 9.5 der Konrad-AdenauerHauptschule in Wenden besuchten gestern im Rahmen des Projektes „Zeitung in der Schule“ die WP-Redaktion zur „Manöverkritik“. Ihre Stellungnahme:

„Am 24.03.1987 wurde eine Gruppe von Schülerinnen mit ihrem Klassenlehrer Gerd Wirtz von der Lokalredaktion der WP zu einem Gespräch eingeladen. Wir diskutierten mit WP-Redakteur Heintze über seinen am 20.03.1987 veröffentlichten Artikel „Dürfen mündige Bürger Ohrringe tragenSchüler“ Diese Schlagzeile hielten wir für unwichtig und nicht treffend. Wir kritisierten die Überschrift besonders, weil wir an diesem Morgen wesentlich wichtigere Fragen an Herrn Weiskirch stellten, die uns vom Wehrbeauftragten meistens vordergründig beantwortet wurden. Er gab sich bei Anwesenheit der Presse wie ein typischer Politiker. Und wirklich tief bewegende Fragen nach dem Verteidigungsetat und dem Verbleib der nuklearen Sprengköpfe der Mittelstreckenraketen nach einer Null-Lösung blieben weitgehend unbeantwortet. Herr Heintze stellte sich sehr offen unserer Kritik und reagierte spontan. Er räumte uns ein, sofort in der Redaktion einen Bericht zu verfassen. Das war für uns die Überraschung des Morgens.

Erschienen in Westfalenpost am 25. Mai 1987 | | Print This Post Print This Post

Eher unwillig begann er vor zwei Jahren mit dem Laufen im Wahlsportunterricht der Konrad-AdenauerHauptschule Wenden, jetzt mausert er sich zum begeisterten Marathonläufer: Der 15jährige Arno Schneider aus Wenden startete jetzt beim zweitgrößten Marathon der Bundesrepublik, dem Stadtmarathon in München. In nur drei Stunden und 33 Minuten meisterte er ganz selbständig ohne Betreuung – als einer der jüngsten Teilnehmer seine erste 42-km-Strecke. Beeindruckt war er vom Zieleinlauf im Olympia-Stadion: „Das war das Größte. Ich wäre am liebsten noch weiter gelaufen“, schwärmte er. Drei weitere Läufer vom Skiclub Olpe waren in München dabei: Arnos Laufgruppen-Lehrer Pepi Nusterer (3:18), Karin Nusterer (4:45) und Meinolf Keseberg (3:49). Arnos nächstes Ziel ist der Stadtmarathon in Duisburg. Er trainiert eifrig: Allein in den letzten drei Monaten rannte er 500 Kilometer unter anderem auch in der freiwilligen Laufgruppe der Hauptschule. Noch etwas hat sich der junge Wendener Hauptschüler für die Zukunft vorgenommen:

Er möchte endlich sein „Ausreichend“ im Schulsport verbessern.

Wenden/Düsseldorf, (cl) Sie waren ausgezogen, um den Duft der großen, weiten, internationalen Tennis-Welt zu schnuppern, und kehrten zurück ins Wendener Land mit mehr als einer Prise davon. 19 Schülerinnen und Schüler der Wendener Konrad-AdenauerHauptschule besuchten gemeinsam mit Lehrer Wolf Lütticke den ersten Tag des 10. Tennis-WorId-Team-Cups im feinen Düsseldorfer Rochus-Club, gelegen in einer vornehmen Villen-Gegend.

Im Rahmen des Projektes Zeitung in der Schule stand für die Schüler ein Tag „Tennis live“ auf dem Stundenplan. Die kleine Reisegruppe setzte sich quer durch die Klassen sieben bis zehn zusammen. Denn freiwillig und am Nachmittag treffen sich diese Schüler auf dem Tennisplatz, um sich von Wolf Lüt ticke seit Beginn dieses Schuljahres in die Feinheiten des weißen Sportes einweisen zu lassen. Dies geschieht im Rahmen des „EBA“, des Erweiterten Bildungsangebotes, in dem die KAS-Schüler auch Tischtennis, Schreibmaschine oder aber Nähen- und Backen wählen können. Einmal in der Woche trainieren die EBA-Tennis-Schüler; im Winter in der Sporthalle, im Sommer hat der Tennisverein Wenden Platz zur Verfügung gestellt.

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Wenden/Wilhemshaven. (gus) Wolf Lütticke, Lehrer an der Konrad-Adenauer-Schule in Wenden, ist anzusehen, daß er ein Opfer bringt. Als Passagier hat er einmal erlebt, wie ein Flugzeug mit Motorschaden umdrehen und notlanden mußte. Seitdem freut er sich, wenn er Reiseziele anders als mit dem Flugzeug erreichen kann. Aber heute muß er. Fliegen steht sozusagen auf dem Stundenplan. Denn im Rahmen des Projektes „Zeitung in der Schule“ besuchen 36 Wendener Hauptschüler den Marine-Stützpunkt Wilhelmshaven. Und dorthin wird -Wörner sei Dank – geflogen. Mit einer „Transall“ der Luftwaffe ab Köln-Wahn. Aber auch unbelasteten Gemüter rüttelt die zum Start rollende Transportmaschine leise Zweifel ein. Wenn Flugkapitän Hauptmann Heese Gas gibt, zerren bis zu 12 000 PS an den beide Tragflächen. Fast scheint es, als wolle sich der Transport-Riese der Luftwaffe noch vor dem Start ein paar Nieten aus dem Leichtmetallblech schütteln.