Neben der reinen Wissensvermittlung haben es sich die Lehrkräfte der Konrad-AdenauerGem. Hauptschule Wenden zur Aufgabe gemacht, die Berufswahl der Schüler nicht dem Zufall zu überlassen, sondern diese rechtzeitig, planmäßig und gründlich vorzubereiten. Zum planmäßigen Wirtschaftslehreunterricht in den Klassen 8 bis 10 werden den Schülern in den Klassen 8 und 10 A jeweils dreiwöchige Betriebspraktika angeboten, deren Auswertung anschließend im Unterricht in Zusammenarbeit mit Berufsberatern der Berufsberatung Olpe durchgeführt wird.

Im Rahmen der Berufsorientierung stellte die Berufsberatung nun neue Informationsmittel und -möglichkeiten zur Verfügung: Die MOBIS. Hierbei handelte es sich nicht um außerirdische Wesen! MOBIS ist die Abkürzung für サMobile Berufsinformationsstelleォ, eine Art Ausstellung zur Berufsfindung.

In der MOBIS waren alle wichtigen Informationen aus der Berufs- und Arbeitswelt gesammelt und so aufbereitet, daß der Schüler nach einer kurzen Einführung allein oder in Kleingruppen damit arbeiten konnte. Zu etwa 300 Berufen standen dem Schüler Lesemappen, Video-Filme sowie Dia-Serien und Hörfolgen zur Verfügung. Mit Hilfe dieser Einrichtungen konnten sich die Schüler über Berufe, berufliche Bildungswege und Fragen zur Berufswahl einzeln oder in Teamarbeit informieren. Die anwesenden Fachkräfte der Berufsberatung gaben zusätzliche Auskünfte, die über den Rahmen der MOBIS hinausgingen.

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Erschienen in Westfalenpost am 5. November 1983 | | Print This Post Print This Post

Wenden. Rechtzeitige und gründliche Vorbereitung der Berufswahl der Schüler haben sich die Lehrer der Konrad-Adenauer-Schule neben der Wissenvermittlung zur Aufgabe gemacht. Neben den Betriebspraktika für die Klassen 8 und 10A gehören dazu auch Gespräche mit dem Berufsberater. Elf Tage lang war jetzt die Aula der Schule von „Mobis“ besetzt, der „Mobilen Berufsinformationsstelle“. Mit Lesemappen. Video-Filmen, Dia-Serien und Hörfolgen wurden die Schüler über rund 300 Berufe informiert. Fachkräfte der Berufsberatung standen für vertiefende Informationen zur Verfügung; Neben 18 Klassen der Gemeinschafts-Hauptschule Wenden nahmen 13 Klassen aus fünf Hauptschulen des Kreises Olpe – insgesamt 830 Schüler die Möglichkeit der Information wahr. 400 Schüler kamen außerhalb der Schulzeit. Diese Art der Berufsorientierung soll zum festen Bestandteil des Schullebens werden.