Willi Kirsch (SB), derzeit noch Schulleiter der Hauptschule Wenden, wird Leiter des neuen Hauptschulzentrums Wenden. Der Rat der Gemeinde sprach sich in nichtöffentlicher Sitzung einstimmig für Kirsch aus. Zum Stellvertreter (Konrektor( wählte man den derzeitigen Schulleiter der Hauptschule Gerlingen, Wilhelm Becker (45), Seiner Nominierung muß der Regierungspräsident in Arnsberg, der das Besetzungsrecht innehat, noch zustimmen.

Bereits im September des vergangenen Jahres hatte der Wendener Gemeinderat die Besetzung der Schulleiterstellen im neuen Schulzentrum angestrebt. Dies war jedoch noch nicht zu verwirklichen, da die „alten“ Hauptschulen in Wenden, Gerlingen und Hünsborn noch nicht aufgelöst und die neue Hauptschule noch nicht eingerichtet war. Der Regierungspräsident zog – gegen die Auffassung der Gemeinde Wenden – das Besetzungsrecht an sich, da Lehrer Landesbeamte sind und die Stelleninhaber der drei aufzulösenden Hauptschulen stellengleich untergebracht werden müssen. Im Mai dieses Jahres bestand der Rat der Gemeinde Wenden in einem Beschluß jedoch auf seinem Besetzungsrecht. Die Schwierigkeiten wurden aus dem Weg geräumt“ da Regierungspräsident und Gemeinde für den Schulleiter des neuen Schulzentrums einen identischen Vorschlag, nämlich Kirsch, machten.

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Hillmicke. (lug) Ein recht düsteres Bild von der Zukunft der Gemeinde Wenden malte der frühere Bürgermeister aus Römershagen, Heinrich Wurm (CDU) in der letzten Sitzung des Gemeinderates Wenden in Hillmicke. Bevor die erforderlichen Grundstücke für das Wendener Schulzentrum erworben und ein Architektenwettbewerb ausgeschrieben wird, so seine Einlassung, müsse die Finanzierung dieses vermutlich rund 9-MilIionen-DM-Projektes gesichert sein. „Die Schulreform“, so Wurms Warnung, „führt die Gemeinde in den Bankrott!“ Gemeindevertreter Wurm rechnete dem Gemeinderat vor, daß der Schuldenstand der Gemeinde Wenden bis. 1975 auf rund 10,8 Millionen DM ansteigen wird, der Schuldendienst auf rund l Millionen DM. Bei dieser schwierigen Finanzlage müsse versucht werden, weitere Belastungen von der Gemeinde abzuwenden. Bevor man eine Viertelmillion Mark in das Wendener Schulzentrum investiere, solle man in Gesprächen mit Arnsberg neue Wege suchen, zumindest aber eine höhere Bezuschussung seitens der Regierung für das geplante Schulzentrum.

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