Wenden, (lug) Nach einer ganztägigen Mammut-Sitzung des Preisgerichts fiel am Montag um 22.30 Uhr die Entscheidung: Der erste Preis im Architektenwettbewerb der Gemeinde Wenden für das geplante Schulzentrum auf dem Schlegelsberg in Wenden wurde für zwei gleichrangige Entwürfe zuerkannt. Sowohl die Arbeit des Architekten H. G. Reichert als auch die der Architektengemeinschaft Arlt und Philipp sind nach Ansicht der Preisrichter zur Durchführung geeignet, obwohl in beiden Fällen unter Beibehaltung der Grundkonzeption eine Überarbeitung mit leichten Änderungen erforderlich wird. Die überarbeiteten Pläne sollen möglichst umgehend dem GutachterAusschuß und dem Gemeinderat zur Entscheidung vorgelegt werden.

Gemeindedirektor Metzenmacher, der gestern in der Schule Wenden-Schönau die örtliche Presse gemeinsam mit Bürgermeister Roderich informierte, räumte ein, daß durch die Verfahrensweise eine leichte Verzögerung eintritt. Dennoch ist er davon überzeugt, daß der erste Spatenstich zum neuen Schulzentrum – mit seinen 32 Klassen das bisher größte im Kreisgebiet – im Sommer 1973 gemacht werden kann. Das 8,4 ha große Gelände, teils von der Jahnschaft günstig erworben, ist bereits in Gemeindebesitz. Die Entwürfe der Preisträger passen sich dem Gelände harmonisch an.

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