Olper Schüler hatten knapp Nase vorn
Wenden/Kreisgebiet. Auf der Sportanlage am Wendener Schulzentrum fand jetzt die Austragung des leichtathletischen Vielseitigkeits-Wettkampfes 4 statt.
Ausrichter war die Konrad-Adenauer-Gemeinschaftshauptschule Wenden (KAS). Nachdem im vergangenen Jahr dieser Mehrkampf erstmals im Kreis Olpe auf Initiative der Hauptschulen aus Wenden und Olpe durchgeführt wurde, nahmen in diesem Jahr bereits fünf Schulen mit insgesamt acht Mannschaften teil.
Neben den beiden Hauptschulen aus Olpe und Wenden waren bei diesem leichtathletischen Wettbewerb auch Schülerinnen und Schüler der Katholischen Hauptschule und der Sankt Ursula Realschule Attendorn sowie des Sankt Franziskus Gymnasiums Olpe (SFG) vertreten.
Im Mittelpunkt des Wettbewerbs steht der Mannschaftsgedanke. Jeweils fünf Schülerinnen und Schüler einer Schule treten in sechs verschiedenen Disziplinen an. An jeder Station wird der Mannschaftssieger ermittelt. Auch in diesem Jahr kam es wieder zu einem spannenden Finale. Vor dem letzten Wettbewerb, dem Ausdauerlauf, führte die Hauptschule Wenden mit drei Punkten vor SFG Olpe.
Für guten Zweck auf Schusters Rappen
Wenden. (wa) Die Wettervorhersage für den 8. Sponsoren-Wandertag der Konrad-Adenauer-Hauptschule verhieß wenig Erfreuliches. Unwetter und Regenschauer waren angesagt.
Schon im letzten Jahr hatten sich bei der Solidaritäts-Wanderung die Schleusen des Himmels weit geöffnet. Lehrer und Organisaror Berthold Schneider blickte sorgenvoll zum Himmel. Doch seine Befürchtungen bestätigten sich nicht: Es blieb trocken.
Bevor die Klassen 7, 8, und 9 zum zwölf Kilometer langen Rundweg aufbrachen, bedankten sich Harald Meyer-Porzki vom Deutschen Aussätzigen-Hilfswerk und Monika Höhn vom Ometepe-Projekt Nicaragua für das Engagement der Hauptschüler. Nachdem Meyer-Porzki das Startzeichen für die älteren Schüler gegeben hatte, reiht er sich selbst ein und wanderte mit. Wie er berichtete auch Monika Höhn davon, wie dankbar die Menschen in Indien und Nicaragua für die Hilfe aus Wenden sind.
Wie im Vorjahr erhält Monika Kamp aus Möllmicke auch diesmal einen Teil des erwanderten Geldes, um die Patenschaft für ein Kind in Brasilien zu finanzieren. Dass erstmalig der Verein „Frauen helfen Frauen“ einen Zuschuss für ein neues Frauenhaus bekommen wird, freute Vereinsvertreterin Annette Pfeifer besonders.
Schulleiter Olberts sprach Schülern und Lehrerkollegen ein Lob aus für ihre Mitwirkung bei der gelungenen Veranstaltung. Im nächsten Jahr findet die Aktion zum neunten Mal statt – dann aber vielleicht in veränderter Form.
Hauptschüler betroffen nach KZ-Besuch
Wenden. Mit einer Fahrt zum ehemaligen KZ Buchenwald gingen an der Konrad-Adenauer-Hauptschule die Aktionswochen gegen rechte Gewalt zu Ende.
Die Schüler des neunten und zehnten Schuljahres der Hauptschule, die mit vier Lehrkräften und dem Wendener SPD-Vorsitzenden Jochen Sauermann als Organisator der Fahrt unterwegs waren, reagierten ganz besonders betroffen auf die noch als Steinbauten erhaltenen Gebäude des Krematoriums mit den Verbrennungsöfen, auf die Genickschussanlage und die Folterzellen von SS und Gestapo.
An die Besichtigung des ehemaligen Konzentrationslagers schloss sich eine Fahrt in den Heimatort von Edgar Schwartze aus Rothemühle an, der vom Aufstand in der DDR im nahe gelegenen Jena aus dem Jahr 1953 aus eigener Anschauung berichten konnte.
Schul-Expo gegen Rechts eröffnet
Wenden. Eine Aktionswoche im Rahmen des Projektes „Kommunen gegen Rechtsextremismus“ führt die Gemeinschaftshauptschule durch.
Zum Auftakt eröffneten Bürgermeister Peter Brüser und Rektor Michael Olberts am Donnerstag in der Aula des Schulzentrums eine Wanderausstellung mit dem Thema „Sage nie, du gehst den letzten Weg“. Die Ausstellung, die den Genozid an den litauischen Juden von 1941 bis 1944 behandelt, ist noch am Montag und Dienstag, 27. Mai und 28. Mai, von 15 bis 18 Uhr geöffnet. Eine musikalische Annhäherung an das ernste Thema unternahmen gestern die Pianistin Regina Neumann und Roswitha Dasch (Violine). Die Violinistin sang auch Lieder mit Texten des Wilnaer Ghettos.
Reding faszinierte Schüler
Josef Reding, einer der bekanntesten Jugendbuchautoren Deutschlands, war zu Gast in der Konrad-Adenauer-Hauptschule in Wenden. Über vier Stunden verteilt, las er seinen Zuhörern aus der 9. Jahrgangsstufe aus seinen Büchern vor: Die Schüler und Schülerinnen waren begeistert. Zum Abschluss beantwortete Reding bereitwillig alle Fragen der Wendener Neuntklässler.
Sponsorenwandertag im Regen
Wenden. (wa) Der Sponsorenwandertag der Konrad-Adenauer-Hauptschule stand am Donnerstag auf dem Programm. Trotz dunkler Regenwolken begaben sich 520 Schülerinnen mit ihren Lehrern auf die zehn oder 15 Kilometer langen Strecken.
Zum siebten Mal wollten sie Geld für das Deutsche Aussätzigen-Hilfswerk (DAHW) erwandern. Über die Aktionsgemeinschaft Kreis Olpe unterstützen sie damit die Leprastation „Gremaltes“ in Madras an der Ostküste Indiens. Harald Meyer-Porzky von der DAHW-Aktionszentrale Nordwest in Münster gab der ersten Wandergruppe das Startzeichen und reihte sich dann selbst in die Schar der Wanderer ein.
Seit vier Jahren werden von dem erwanderten Geld auch notleiden de Menschen auf der Insel Ometepe im großen Nicaragua-See unterstützt. Monika Höhn vom Hilfswerk Höhn in Wiehl gab für die zweite Wandergruppe das Startzeichen. Der Kontakt zum Hilfswerk kam durch die Lehrerin Brigitte Nordalm zustande, die sich bei einem Besuch von der unvorstellbaren Armut der Einwohner der Insel überzeugen konnte.
Der strömende Regen während der Wanderung veranlasste einen Teil der Schüler, durchnässt aufzugeben. Andere hielten trotzdem tapfer durch, um einen hohen Betrag zu erwandern.
Countdown für Sponsoren-Wandertag der Hauptschule Wenden
Pädagogen, Schülerinnen und Schüler der Hauptschule Wenden treffen die letzten Vorbereitungen für den siebten Sponsoren-Wandertag am Donnerstag, 27. September. Lehrer Berthold Schneider hat die beiden zehn und 15 Kilometer langen Wanderstrecken ausgesucht. Die Wanderpässe werden verteilt, und die einzelnen Klassen haben sich im Unterricht über die Projekte informiert, die mit dem Erlös des Wandertages unterstützt werden. Im letzten Jahr erwanderte die Schule mehr als 18 000 Mark. Organisator Berthold Schneider freut sich, wenn außer Lehrern und Schülern auch viele Eltern und weitere Interessierte mitwandern. Bürger, die die Aktion der Schule unterstützen möchte, sollten sich in die Wanderpässe eintragen, wenn sie von Schülern angesprochen werden. Sie sollten auch den Betrag eintragen, den sie für jeden gewanderten Kilometer zahlen wollen.
Viele Gäste gratulierten: „KAS kann fesseln“
Wenden. (nik) Mit dem pantomimischen Tanztheater „KAS kann fesseln“ eröffneten Schüler der Konrad-Adenauer-Schule den Festakt zum 25-jährigen Bestehen der Schule. Direktor Michael Olberts begrüßte in seiner Rede die Gäste, die sich in irgendeiner Weise um die Schule ..verdient gemacht haben oder dies immer noch tun. So zum Beispiel Otto Meurer, der vor 25 Jahren im Schulausschuss saß, oder den heutigen Bürgermeister Peter Brüser. Auch der Bundestagsabgeordnete Hartmut Schauerte und der LandtagsabgeordSchüler .nete Theo Kruse waren unter den Gästen in der Aula der KAS. „Werterziehung ist für die Schule immer noch wichtig, und es macht immer noch Sinn, sich an Kirche und Christentum zu orientieren“, sagte Olberts in seiner Rede. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand der Vortrag „Erziehung von gestern, Schüler von heute, Schule von morgen“, den der Hamburger Pädagoge Professor Peter Struck hielt. Programmpunkte wie zum Beispiel ein Grußwort von Schauerte, ein Sketch oder Musik einer Ehemaligenband unter Leitung von Lehrer Walther Sidenstein rundeten den Festakt ab.
Große Projektwoche an Konrad-Adenauer-Hauptschule zum 25-jährigen Bestehen – Schulumgebung wird einbezogen
Wenden. (nik) Dienstagmorgen an der Konrad-Adenauer-Hauptschule. Für knapp 15 Schülerinnen steht Chemie auf dem Stundenplan. Aber ohne Lehrbücher, Periodensystem und Lehrervortrag. Stattdessen stellen die Mädchen Schminke her. Denn passend um 25-jährigen Jubiläum der Schule findet eine Projektwoche statt. Gerade mischen; sie eine Make-up-Creme für unreine Saut zusammen. An der Tafel t noch das Rezept für ein Peeling aus natürlichen Zutaten a sehen. Lehrerin Heidrun Benecke steht zwischen ihren Schülerinnen und erklärt, was als Nächstes zu tun ist. Sie ist die einzige Lehrerin, die im Organisationsteam für das Jubiläum mitarbeitet, und noch ein Projekt übernommen hat: „Es war mir ein besonderes Anliegen, die Schüler auf diese Weise an Chemie heranzuführen. Denn ohne es zu merken, lernen sie noch was dabei.“; erzählt Benecke. Unterstützt wird sie von Ute Grebe, deren Kinder in die achte Klasse gehen. Sie ist eine von 14 Eltern, die sich bereit erklärt haben, die Projektwoche mitzugestalten. „Ich mach das, um zu helfen und aus Spaß an der Sache“, erzählt sie.
Schulbus fahren macht wieder Spaß:
Wenden. (-ws-) Ein durch schlagender Erfolg ist bisher das Pilotprojekt „Schulwegsicherung“, das seit 19. Januar in Wenden läuft. „Schulbus fahren macht wieder Spaß“, meinen nicht nur die Mädchen und Jungen an Haupt- und Realschule, sondern auch die Busfahrer.
Seit zweieinhalb Monaten läuft das Projekt (die WR berichtete) – und alle Beteiligten sind zufrieden. Ging es früher an den acht Bushaltestellen am Schulzentrum Wenden öfters drunter und drüber, wenn knapp 800 Kinder die Busse stürmten, hat sich das Bild gewandelt. Die Schüler bilden eine Warteschlange, das Einsteigen klappt zügig, ohne Drängeln und Hektik. Auch in den Bussen geht’s „gesitteter“ und ruhiger zu, was vor allem die Fahrer freut. Ein WunderSchüler Nein, sondern der sichtbare Erfolg des Pilotprojekts. Rund 40 Jugendliche sind als Schülerlotsen im Einsatz, sorgen dafür, dass es im Bus und beim Ein- und Aussteigen nicht nur am Schulzentrum, sondern auch an den Bushaltestellen im Gemeindegebiet – ordentlich zugeht.
Solaranlage auf dem Dach der Hauptschule Wenden entpuppt sich als lohnende Investition:
Wenden, (abu) Interessiert und staunend sitzen die Schülerinnen und,, Schüler der sechsten Klasse vor Computer und Monitor. Die Zählen, und) Graphiken sind für die meisten ‚ ein Buch mit sieben Siegeln. Nicht für Michael, Ertugrul, Dennis und Fabian. Die vier Experten wissen mittlerweile alles über die Solaranlage auf ihrem Schuldach.“An dieser Kurve kann man erkennen, dass am 21. Januar schlechtes Wetter war“, erklärt Michael seinen Mitschülern: „Die Leistung war fast auf null und die Netzspannung betrug 238 Volt“, wertet Ertugrul die Leistungsdaten der Solaranlage, die in einem Computerprogramm gebündelt werden, aus.
Wie auf dem Dach der Hauptschule Wenden , umweltfreundlich Strom erzeugt wird, ist Thema im Physikunterricht, und in einem Wahlpflichtfach haben sich einige Schüler zusammengefunden, die mittlerweile zu den Photovoltaik-Experten der Schule zählen. Seit Beginn des Jahres werten sie die fortlaufenden Daten mit Hilfe einer neuen Software in regelmäßigen Abständen aus.
„Tatort“ Schulbus: Lotsen sollen Situation entschärfen
Von Anke Bruch
Wenden. Gejohle, Geschrei und Gedränge – der Busbahnhof des Schulzentrums gleicht einem Ameisenhaufen. Jeder will der Erste sein, jeder einen der wenigen – aber heiß begehrten – Sitzplätze ergattern. Die Busfahrer schauen hilflos los und können den Ansturm auf ihr Gefährt nicht verhindern.
Ein SchauermärchenSchüler Keineswegs. Das Gedränge vor und in den Bussen gehört nicht erst seit gestern zum Schulalltag. Schülerinnen und Schüler laufen nach der letzten Stunde unkontrolliert auf die Busse zu und nicht selten kommt es dabei zu Rangeleien und Handgreiflichkeiten.
Schlimme Unfälle sind in Wenden zwar noch nicht passiert, doch so weit soll es auch nicht kommen: Mit einem Schülerlotsenprojekt, das von der Gemeinde Wenden, der Lehrerschaft, der Polizei sowie der VWS ins Leben gerufen wurde, soll in Zukunft der sichere Transport der Schülerinnen und Schüler gewährleistet sein.
„Wir hatten schon immer die große Sorge, dass irgendwann mal etwas Schlimmes passiert. Das Verhalten an den Haltestellen ist einfach chaotisch“, so der Schulleiter der Hauptschule, Michael Olberts. Ein Modellversuch aus Sundern fand im Kreis Olpe breite Zustimmung und soll nun nachgeahmt werden. „Dort hat die Arbeit mit den Lotsen funktioniert. Die Schüler stehen in Reih und Glied, steigen einzeln in die Busse ein und zeigen ihre Fahrkarte vor“, erläuterte Olberts beim ersten Gespräch mit den zukünftigen Wendener Schülerlotsen.
„Ich kann mir wirklich nicht vorstellen, dass das funktioniert“, so die erste Reaktion einer Schülerin. Auch die übrigen Jungen und Mädchen aus den Klassen 8 bis 10 sind noch skeptisch, ob das Projekt umsetzbar ist. Keine Zweifel haben dagegen die Ausbilder und Verantwortlichen. „Ich bin wirklich optimistisch“, meinte der Betriebsstellenleiter der VWS Olpe, Hartmut Kuhnert. Wichtig sei natürlich, dass auch die Eltern mitziehen, ergänzte Michael Olberts.
Konrad-Adenauer-Schule setzt Aktion am 29. September fort
Wenden. (wa) Mehr als 500 Schülerinnen und Schüler der Konrad-AdenauerHauptschule wandern am Freitag, 29. September, zum sechsten Mal für das Vimala-Zentrum für Lepra- und Hautkranke im indischen Bombay, und auch schon zum dritten Mal für das Ometepe-Projekt in Nicaragua.
Die Schulleitung lädt zum Sponsorenwandertag auch Eltern und Verwandte der Schüler sowie Ehemalige ein. Lehrer Berthold Schneider hat wieder mit großem Idealismus und Arbeitseinsatz die Vorbereitung der Wandertage übernommen.
Am 29. September um 8 Uhr wird ein Mitarbeiter der DAHW-Zentrale Nordwest, die in Münster ansässig ist, das Startzeichen zu der höchstens 15 Kilometer langen Wanderstrecke nach und um Scheiderwald geben.
Initiative „Kreis Olpe gegen Gewalt macht Anstrengungen
Kreisgebiet/Olpe. (ot) „Gewalt an Schulen und im Schülerfahrverkehr“ – ein heißes Eisen, das man im Rahmen der Initiative „Kreis Olpe gegen Gewalt“ anpacken will.
Kreissozialdezernent Hansjürgen Grisar hatte am Dienstag Vertreter aller beteiligten Institution wie Kommunen, Verkehrsbetriebe, Polizei, Leiter von Haupt-, Realschulen und Gymnasien sowie Jugendhilfeausschuss zum Erfahrungsaustausch eingeladen. „Schulweg und Busfahrt sind kein angstfreier Raum. Bedrohliche Situationen durch körperliche und verbale Gewalt wie beispielsweise Rangeleien an der Haltestelle und handfeste Auseinandersetzungen sind üblich,“ beschrieb Grisar die Situation. „Wir suchen nach Möglichkeiten, die Gefahr schon im Vorfeld einzudämmen,“ benannte er das Ziel der Offensive. So gibt es bereits verschiedene Projekte, die zur Diskussion standen.
250 Hauptschüler aus Wenden und Olpe kämpften um „Olympia-Sieg“
Olpe/Wenden. (-ws-) 1000 Schülerinnen und Schüler der Hauptschulen Olpe und Wenden tauschten gestern ihre Klassenzimmer mit dem Olper Kreuzberg-Stadion. Dort stieg die große Schul-Olympiade, bei der die jungen Leute ihre leichtathletischen Fähigkeiten maßen.
Alle zwei Jahre findet der große sportliche Wettstreit der beiden Schulen statt – gestern zum vierten Mal. Rund 250 Schüler gingen dabei an den Start, da aus organisatorischen Gründen nicht alle Jugendlichen mitmachen können. Die übrigens Mädchen und Jungen kamen als Schlachtenbummler mit.
Die Kinder der fünften und sechsten Massen traten in einem speziellen Mannschaftswettkampf außer Konkurrenz an. Dabei hatte in der Schulwertung am Ende die Olper Hauptschule die Nase vom. In insgesamt 33 Einzeldisziplinen zeigten die Schülerinnen und Schüler der Klassen sieben bis zehn, was sie sportlich leisten können.
Hausmeister Heinrich Kamp nach 24 Jahren verabschiedet
Wenden. (frn) So lange es das Konrad-Adenauerschulzentrum gibt, zieht Heinrich Kamp an exponierter Position die Fäden. Gestern nahm der beliebte Hausmeister nach 24 Jahren Abschied von seiner Schule, seinen Schülern und seinen Lehrern. Realschulleiter Clemens Bernemann: „Daß Sie uns jetzt verlassen, können wir uns noch gar nicht vorstellen.“
Bernemann hielt die Laudatio für den 61-jährigen Heinrich Kamp, der den verdienten Ruhestand antritt. Die Realschüler der Klasse 6a hatten für ihren „Heini“ unter anderem den „Huusmeester“ von denBlack Föös“ einstudiert und brachten ihm zwei weitere Ständchen. Clemens Bememann: „Die Schüler sowie das Lehrerkollegium werden Sie vemissen. Keine Frage war ihnen zuviel, keine Bitte unmöglich.“
Hauptschüler erwanderten 18561 DM
Wenden. Beim fünften „Spowata“, wie die Wendener Hauptschule ihren Sponsorenwandertag nennt, erwanderten die Schüler die Rekordsumme von 18 561 Mark.
Der stolze Betrag wurde jetzt der Aktionsgemeinschaft Kreis Olpe des Deutschen Aussätzigen-Hilfswerks (DAHW) und dem Ehepaar Michael und Monika Höhn übergeben.
Mit den 9 000 Mark für das DAHW werden 26 Mädchen zwischen sechs und 15 Jahren in Vimala bei Bombay unterstützt. Größtenteils handelt es sich um Waisenkinder, die alle an Lepra und einige zudem an Tuberkulose erkrankt waren. Durch die Spende sind Nahrung und Medikamente für lange Zeit gesichert.
Fünfte Sponsorenwanderung der Konrad-AdenauerHauptschule für Indien und Nicaragua gestern gestartet
Wenden (wa) Rund 500 Jungen und Mädchen der Konrad-AdenauerHauptschule machten sich gestern bei der fünften Sponsorenwanderung auf die Socken.
Zusammen mit ihren Lehrerinnen und Lehrern nahmen sie um 8 Uhr den maximal 10 Kilometer langen Wanderweg in Angriff.
Hauptschullehrer Berthold Schneider, der für die Organisation verantwortlich zeichnet, wollte den Schülern nicht nur Gelegenheit geben, beim Durchstreifen der sauerländischen Heimat etwas für die Gesundheit zu tun, sondern sah darin auch die Möglichkeit, zwei Hilfswerke finanziell zu unterstützen.
Wie sehr die Hilfe in Indien und Nicaragua, benötigt wird, machten Monika Huesmann vom Vorstand des Deutschen Aussätzigen-Hilfswerkes und Monika Höhn für das Projekt „Ometepe“ in Nicaragua vor dem Start noch. einmal deutlich.
Hauptschüler wandern für kranke Mädchen
Wenden. (wa) Zum fünften Mal wandern Schüler der Konrad-AdenauerHauptschule für den guten Zweck: Der Spendenbetrag des Sponsorenwandertages soll größtenteils dem Krankenhaus für haut- und krebskranke Mädchen in Bombay zugutekommen.
In den letzten vier Jahren erwanderten die bewegungsfreudigen Schüler bereits 50 000 Mark für das Deutsche Aussätzigen-Hilfswerk.
Die diesjährige 15-Kilometerstrecke führt am Dienstag, 21. September, ab 8 Uhr morgens über Möllmicke zur Brüner Höhe, folgt teilweise dem früheren Kirchweg der Brüner zur Wendener Pfarrkirche und schließt den Waldlehrpfad der Gemeinde mit ein.
Schule, Clubhaus und Bauhof waren Ziele nächtlicher Aktionen
Wenden/Dörnscheid. Drei Einbrüche meldet die Polizei in den letzten Tagen aus dem Raum Wenden.
So brachen unbekannte Täter zwischen dem 23. und 26. April in den Wendener Bauhof am Altenhofer Weg ein. Die ungebetenen Besucher zerstörten zunächst eine Fensterscheibe und drangen so in das Gebäude ein. Dort durchsuchten sie alle Behältnisse und brachen auch zwei Büroschränke auf. Gestohlen wurden Bargeld und ein schnurloses Telefon. Die Schadenshöhe steht noch nicht fest.
In der Nacht zu Dienstag versuchten ebenfalls unbekannte Täter, in das Clubhaus am Dömscheider Golfplatz einzudringen. Dabei beschädigten sie die Eingangstür und eine Außenlampe. Nachdem die Einbrecher ein Rollo hochgeschoben und die Küchentür eingeschlagen hatten, sind sie vermutlich geflüchtet, ohne das Gebäude betreten zu haben. Es entstand ein Sachschaden von etwa 1500 Mark.
„Budenzauber“ in der Hauptschule Wenden
Wenden, (dro) Wendens Bürgermeister Peter Brüser höchstpersönlich nahm gestern vormittag beim 23. Fußball-Hallenturnier der Konrad-Adenauer Hauptschule die Siegerehrung vor. Der Bürgermeister war nicht mit leeren Händen in die Sporthalle gekommen und hatte für die Sieger einen Ball im Gepäck. Den konnte Peter Brüser vor vollbesetzten Zuschauerrängen den Jungen der Klasse 10.4 überbringen.
In diesem Schuljahr beteiligten sich am traditionellen Fußballturnier der Konrad-Adenauer-Schule insgesamt 50 Mannschaften aus 21 Klassen. Die einzelnen Klassen spielten in ihren Jahrgangsstufen zunächst die Sieger bei den Mädchen und auch den Jungen aus. Gestern, am Tag der Zeugnisausgabe, wurden dann die Endspiele ausgetragen.
Hier die Sieger: Unterstufe, Mädchen: Klasse 6.2 b, Jungen: Klasse 5.3. Mittelstufe, Mädchen: Klasse 7.1, Jungen: Klasse 7:3. Oberstufe, Mädchen: Klasse 9.2, Jungen: Klasse 10.4. In den Doppel-Jahrgangs-stufen wurden auch die fairsten Mannschaften geehrt. Die Jury bestand ausschließlich aus Schüler.
Hier die Fairneßwertung 1999: Unterstufe: l. Klasse 5.1, 2. Klasse 5.3, 3. Klasse 5.2; Mittelstufe: l. Klasse 8.1, 2. Klasse 7.3, 3. Klasse 8.2. Oberstufe: l. Klasse 10.4, 2. Klasse 9.1, 3. Klasse 10.3.
„Naturnahe Schule; BUND-Kreisgruppe Olpe mit Resonanz zufrieden – Oberkreisdirektor übergab Preise im Kreishaus
Kreisgebiet/Olpe. (-alex-) Die Konrad-AdenauerHauptschule in Wenden hat den Umweltwettbewerb „Naturnahe Schule“ gewonnen. Die zum vierten Mal von der BUND-Kreisgruppe Olpe organisierte, von den Volksbanken im Kreis Olpe finanziell geförderte und vom Kreis Olpe ideell unterstützte Aktion richtete sich an Schulen der Sekundarstufen I. und II.
„Zum ersten Mal sind wir mit der Resonanz so richtig zufrieden“, freute sich BUND-Kreissprecher Dieter Heide bei der Preisübergabe im Kreishaus in Olpe. Von 25 angeschriebenen Schulen hatten sich immerhin elf an dem Wettbewerb beteiligt. Die Volksbanken versorgten die jungen Umweltschützer zunächst mit einem Startkapital von 100 Mark pro Wettbewerbsgruppe und stellten auch die Preise zur Verfügung: 400 Mark für die Sieger, 300 Mark für die Zweitplazierten und 250 Mark für die Drittbesten.
Projekt am Wendener Schulzentrum – Bürgermeister: Großartige Arbeit
Wenden, (-ws-) Im Jugendtreff in der Konrad-Adenauerschule kann jetzt auch „computert“ werden. Der leistungsfähige PC ist dicht umlagert, seit er das Freizeitangebot des schulischen Treffs ergänzt.
Daß die Anschaffung möglich war, dafür sorgten der Lions-Club Olpe/Gummersbach und die Sparkasse Olpe/Drolshagen/Wenden. Der Lions-Club hatte schon die Schulhofgestaltung gesponsert.
Der Jugendtreff in Zusammenarbeit mit der KOT Wenden wird seit August im Schulzentrum angeboten. Von montags bis donnerstags können sich die jungen Leute nach Schulschluß bis 14.30 Uhr dort beschäftigen. Neben verschiedenen Freizeitaktivitäten wird auch eine Hausaufgabenbetreuung angeboten.
Autorenlesung begeisterte Wendener Schüler
Wenden. Michael Höhn aus Gummersbach-Dieringhausen kam jetzt zu einer Autorenlesung in die Wendener Hauptschule. Mit Höhn, der nicht nur seit fast 25 Jahren schreibt, ’sondern auch evangelischer Pfarrer und Berufsschulgeistlicher ist, erlebten die Wendener Schülerinnen und Schüler 90 hochinteressante Minuten. Wie er Autor geworden sei, erklärte Höhn mit einer Begebenheit aus der Grundschulzeit, als man ihm unterstellt hatte, einen besonders gelungenen Aufsatz nicht allein geschrieben zu haben.
500 Schüler aus Wenden auf Schusters Rappen für Kinder und kranke Menschen
Auch in diesem Jahr möchten die rund 500 Schüler/innen der Konrad-AdenauerHauptschule Wenden kranken Menschen in Indien und armen Kindern in Nicaragua helfen. Zum vierten Mal waren sie am letzten Septembertag unterwegs, um auf 11,5, über 15 und 18 Kilometer langen Wanderstrecken Geld für die Projekte des Deutschen Aussätzigen-Hilfswerks im indischen Madras und im nicaraguanischen Ometepe zu erwandern. Der Sponsorentag wird seit 1995 an der Schule durchgeführt, von Hauptschullehrer Berthold Schneider organisatorisch vorbereitet und von allen Kollegen mitgetragen. Im vergangenen Jahr kamen für beide Projekte jeweils über 5000 Mark zusammen.