Keine Gemeinschafts- und keine Verbundschule – nun Sekundarschule?

Vielleicht erinnert man sich daran, dass vor etwa einen Jahr (see Gemeinschaftsschule – auch eine Option für Wenden?) ein Gremium gebildet wurde, welches sich mit den Mögichkeiten beschäftigen sollte, die Zukunft unserer beiden Wendener Sekundarschulen zu gestalten. Die neugewählte Landesregierung aus Sozialdemokraten und Grünen hatten eine neue Schulform erfunden und den Schulträgern als Option angeboten, auf die schrumpfenden Schülerzahlen zu reagieren. Etwa einhundert Schulträger sollen Anträge gestellt haben für die Einrichtung von Gemeinschaftsschulen. Obwohl auch viele CDU geführte Städte und Gemeinden Anträge gestellt hatten auf Einrichtung von Gemeinschaftsschulen traf dieses Schulmodell bei der Landes CDU in NRW auf Widerstand. Ohne ihre Unterstützung würde die Gemeinschaftsschule es nicht ins Schulgesetz schaffen. Nach wochenlangen Kämpfen zwischen den betroffenen Parteien gelang es, zu einem Kompromiss zu kommen. Die Gemeinschaftsschule wurde eingestampft und die Sekundarschule geboren. Jetzt müssen die Schulträger entscheiden. Sie können beim bestehenden Modell bleiben oder eine Sekundarschule oder Gesamtschule einrichten. In Wenden ist damit wieder alles offen. Vermutlich ist die Gesamtschule keine Option, da es in Kreuztal eine sehr erfolgreiche gibt und man auch in Freudenberg an die Einrichtung einer solchen denkt. In Wenden wird man vermutlich auf die Sekundarschule setzen. Wie die dann strukturiert sein wird, entscheidet die Politik, nicht die Schulen. Veränderung wird kommen. Zur Zeit gibt es nicht viel öffentliche Diskussion über das Thema. Wir müssen also abwarten, was die Zukunft bringen wird für die Haupt- und Realschule Wenden.

 

Perhaps you remember that about one year ago (see Gemeinschaftsschule – auch eine Option für Wenden?) a panel was formed to look into options for the future of our two Wenden secondary schools. With the newly elected state government formed by the Social Democrats and the Green Party a new type of school was defined and put out as an option to school districts which were looking for ways on how to cope with shrinking student numbers For many Gemeinschaftsschule seemed a promising way to offer secondary education to their population. About a hundred school districts were said to have applied for installing Gemeinschaftsschulen. Although many CDU led communities had applied for Gemeinschaftsschule this model of school met the opposition of the Christian Democrats of Northrhine Westfalia. Without their support Gemeinschaftsschule wouldn’t make it into law. After weeks of fighting all parties involved managed to settle on a compromise. Gemeinschaftsschule was killed and Sekundarschule was born. Now school districts have to chose. They can stay with the status quo or they can go with either Sekundarschule or Gesamtschule. In Wenden too all is open once more. Gesamtschule is probably no option because there is a very successful one at Kreuztal and Freudenberg thinks about getting one too. Wenden will most likely settle for a Sekundarschule. What it would be structured like will be decided by politics not schools. Change will come. Right now there isn’t much public talk on the subject. So we have to wait and see what the future holds in store for Haupt- and Realschule Wenden.