Jahresrückblick 2010

Am Ende des Jahres ist es auf der Webseite der Konrad-Adenauer-Hauptschule seit einigen Jahren üblich, auf das abgelaufene Jahr zurück zuschauen. In knapp über 3000 Wörtern gehen wir noch einmal durch die Monate.

So wie das alte Jahr endete, so begann das neue Jahr auch im Januar am ersten Schultag, mit Schnee, und Schnee sollte es noch mehr als genug geben. Doch bevor der große Schnee kam und vieles anders war als gewohnt, trafen sich die Lehrerinnen und Lehrer der Schule, um gemeinsam zu kochen (siehe Neulich in der Küche – Moussaka). Zu Beginn des Jahres war die Cafeteria im Keller des Anbaus noch immer eine Baustelle. Eine Zeit lang hatte es kein Mittagessen für die Schülerinnen und Schüler gegeben, welche das Nachmittagsangebot nutzen. Ab der zweiten Woche gab es dann endlich warmes Mittagessen. Angeboten wurde das Essen in einem Behelfsraum. Es waren extra große Stehtische angefertigt worden. Angeboten wurden in der Regel bis zu vier verschiedene Menüs (siehe Mittagessen vorbestellen). Schon im Vorjahr hatte die Steuergruppe der Schule begonnen, sich Gedanken über die Entwicklung der KAS zu machen. In einer erweiterten Steuergruppe wurden ein Leitbild und Leitziele ausgearbeitet (siehe Leitbild und Leitziele – finale Version). Wer im Januar einen Blick auf die Baustelle der Cafeteria warf, konnte in etwa ahnen wie die fertige Cafeteria einige Monate später aussehen würde (siehe Fortschritte beim Cafeteria-Umbau). Kaffee für die Lehrer, ja oder nein? Mit dieser Frage mussten sich die Kollegien beider Schulen auseinandersetzen als es darum ging, eventuell einen Kaffeeautomaten aufzustellen. Die Entscheidung war letztlich negativ, auch wenn der Kaffee gut schmeckte (siehe Kaffee fürs Lehrerzimmer?). Zum Ende des Monats rückte dann das Hallenfußballturnier näher. Zuvor besuchten jedoch die Fünfer in Olpe ein Konzert mit dem Philharmonieorchester Südwestfalen, um sich im Klangssport zu üben (siehe Klangsport für die Fünfer). Und dann kam der Schnee mit aller Macht zurück und störte kräftig beim Hallenfußballturnier (siehe Schneechaos im Hallenfußball). Da man einige Spiele verschieben konnte, war es möglich, das Turnier insgesamt im vorgesehenen Zeitraum zu Ende zu bringen (siehe Hallenfußballturnier 2010 – Finale). Schon etwas mehr Schwierigkeiten hatten die Zehner, als sie am Abend zur Skifreizeit nach Italien aufbrechen wollten. Der Weg nach Wenden war für manche sehr schwierig und die Busse steckten im Stau und kamen verspätet (siehe Aus dem Schnee in den Schnee).

In der ersten Februarwoche übernahm dann der Winter am Schulzentrum Herrschaft. Eine ganze Woche lang blieb die Schule geschlossen. Erst war es ein Tag, an zwei, dann drei und dann die gesamte Woche. Die Schneelast auf den Dächern schien zu gefährlich, der Busverkehr war teilweise nicht möglich und die Bürgersteige zum Schulzentrum hinauf waren nicht begehbar. Für die Schülerinnen und Schüler bedeutete dieses eine unverhoffte Woche schulfrei (siehe Dienstag Studientag), (siehe Schule erst am Freitag wieder) und (siehe Auch Freitag kein Unterricht). Die Skifahrer in Italien brauchten sich, anders als in einigen Vorjahren, um Schnee keine Sorgen zu machen. Sorgen macht jedoch die vielen Erkrankungen, welche selbst nach der Heimreise noch nicht beendet waren (siehe Skifahrer wieder im Wendener Land). Auch wenn der Winter viele Unannehmlichkeiten bereitet hatte, hielt das die Klassen nicht ab, welche am Altweiber Donnerstag zum Eislaufen nach Netphen fuhren (siehe Eislaufen in Netphen 2010). Mit Beginn des neuen Halbjahres gab es im Februar auch die neuen Nachmittagsangebote. Nicht ganz unumstritten war das Angebot beziehungsweise die Anfrage einer Produktionsfirma des Fernsehsenders RTL, an unserer Schule für zwei Folgen der Sendung „Die Schulermittler“ drehen zu wollen. Sie erhielten die Genehmigung und an zwei verschiedenen Tagen wurde gedreht (siehe Kamera ab – Die Schulermittler) & (siehe Abgedreht – die Schulermittler). Unterrichtsstörungen sind an jeder Schule ein Thema und deswegen beschäftigten sich die Lehrerinnen und Lehrer der Konrad-Adenauer-Hauptschule im Rahmen einer Fortbildung einen ganzen Tag lang mit diesem Thema Lehrerfortbildung – Umgang mit Unterrichtsstörungen. Schon im Vorjahr hatten wir unser Berufsorientierungsbüro (BOB) eingerichtet und dafür Gelder erhalten. Auch 2010 gab es wieder Geld für verschiedene Maßnahmen zur Berufswahlvorbereitung (siehe Berufswahlvorbereitung 2010 – neue Mittel). 2010 wurde die Homepage unserer Schule 10 Jahre alt. Doch bevor es soweit war, gab es eine große Veränderung. Die beiden separaten Teile der Homepage wurden endgültig zusammengelegt und sind seither unter beiden Adressen gleich zu erreichen (siehe Zwei URLs – eine Webseite).

Zu Beginn des März war der Schnee endlich soweit verschwunden. Noch nicht verschwunden war jedoch die Behelfsmensa. Da sich verschiedene Schüler nicht an die dort geltenden Regeln halten konnten, wurde die Cafeteria vorübergehend geschlossen (siehe Wer’s nicht lernt, muss auf warmes Essen verzichten). Mit Beginn des Monats kündigten sich auch die Lernstandserhebungen an. In dicken Kartons kamen die Unterlagen an der Schule an (siehe Lernstandserhebung 8 – 2010). Auch im März war der Umbau der Cafeteria im Keller des Anbaus noch in vollem Gange. Das bekamen alle im Anbau täglich zu spüren über die Geräuschkulisse von unten und draußen (siehe Viel Lärm für Abluft). Mit einem umgeschriebenen Stück von Theodor Fontane nahm eine Gruppe Schülerinnen und Schüler an einem Theaterwettbewerb Teil. Für die Schülerinnen und Schüler unter der Leitung von Frau Weigand wurde die Aufführung ein voller Erfolg (siehe Frau Weigand macht Theater). Wer einen Führerschein machen möchte, sollte Reaktion zeigen und den Durchblick haben, und dafür gab es Durchgeblickt und schnell reagiert. Nachdem die Steuergruppe recht erfolgreich das Leitbild und die Leitziele entwickelt hatte, ging man an den nächsten Schritt. Ein anderer Takt wurde angedacht. An gänzlich andere Dinge dachte man an der Schule, als wieder einmal Gerüchte über einen Amoklauf die Runde machten. Ursache waren Äußerungen auf einem Schülerportal (siehe Gerüchteküche, besser nicht). Damit in Zukunft ähnliche Sachen gar nicht erst aufkommen, gibt es an der KAS präventive Projekte, so auch Mobbing – Präventionsthema in der 5.3. Leider tragen nicht alle Mühen, unangemessenes Verhalten zu verhindern, Früchte. Das zeigte sich an den Sachbeschädigungen im März (siehe Vandalismus – Sachbeschädigung – Dummheit). Bevor es dann zum Ende des Monats in die Ferien ging, wurden an der Schule Römer gesichtet (siehe Mit den Römern in die Ferien).

Nach zwei Wochen Ferien kehrten die Schülerinnen und Schüler und ihre Lehrer im April wieder an die Konrad-Adenauer-Hauptschule zurück. Viele waren froh, dass die Ferien beendet waren. Nahezu beendet waren um diese Zeit auch die Bauarbeiten am Kindergarten in Tansania, wie frische Bilder von vor Ort belegten (siehe Fast fertig, der Kindergarten). Im Februar hatten die Dreharbeiten für „Die Schulermittler“ stattgefunden und im April wurden beide Folgen ausgestrahlt (siehe Ein Tag lang Gymnasium). Im Film war unsere Schule ein Gymnasium. Viele Schüler sahen sich die Folgen an und viele haben dadurch hoffentlich zumindest eines gelernt, Reality TV hat mit Wirklichkeit nichts zu tun. Um die Mitte das Monats plante man den Probelauf des Cafeteriabetriebs für Anfang Mai (siehe Nur noch Wochen zum Probelauf). Wie sich später zeigte, ließ sich diese Planung dann doch nicht einhalten. Wie geplant besuchten jedoch drei Schülergruppen aus der Zehn den Wissenschaftspark in Gelsenkirchen, um sich dort als Energieforscher zu betätigen. Ebenfalls nach Plan verlief der Girls‘ Day 2010, bei welchem Schülerinnen einen Tag lang Zeit hatten, Betriebe in der Umgebung zu erkunden. Nicht ganz nach Plan verlief leider das Kuchenbacken einer Schülergruppe beim Probealarm als ihre Kuchen anbrannten während sie draußen im Ernstfall probten (siehe Kuchen verbrannt?). Ende des Monats war dann wieder einmal Zeit für den üblichen Elternsprechtag. Um diese Zeit kündigte sich auch die bevorstehende Entlassung unserer Zehner in Form von Abschluss-Pullis an.

Der Mai begann mit einer traurigen Nachricht. Gänzlich unerwartet war der ehemalige Lehrer der Konrad-Adenauer-Hauptschule, Raimund Clemens, im Alter von 67 Jahren verstorben (siehe Ehemaliger Lehrer Raimund Clemens verstorben) & (siehe Abschied von Raimund Clemens). Anfang des Monats verabschiedeten wir auch die Jahrespraktikantin Frau Strasser, die über ein Jahr unsere Schulsozialpädagogin unterstützt hatte (siehe Jahrespraktikantin verabschiedet). Mit den Fotos für den Abschluss der Zehner gestaltet es sich 2010 schwieriger als üblich. Es gab mehrere Versuche und der erste davon fand Anfang Mai statt (siehe Endspurt zum Abschluss). Zu Beginn des Jahres hatte es frisches Geld für die Berufswahlvorbereitung gegeben, und einen Teil davon verbrauchten die Siebener als es hieß Siebener auf Odyssee. Beim Hallenfußballturnier zu Beginn des Jahres hatte der Zeitplan gewackelt, konnte jedoch letztlich eingehalten werden. Anders gestaltete sich das bei dem von beiden Schulen veranstalteten Integrationscup, der um eine Woche verschoben werden musste wegen des Wetters (siehe Integrationscup 2010 – verschoben). Da vom Wetter völlig unabhängig, brauchte tierischer Besuch an der Schule nicht verschoben werden. Ein Hund namens Higgins wollte wissen, wie sich seine Anwesenheit im Unterricht einer fünften Klasse auf das Lernklima auswirkt. Das mit einem Besuch nicht getan war, kam er mehrfach in die Klasse. Zu Besuch kamen auch Lehrerinnen und Lehrer aus den Grundschulden der Gemeinde, um sich in der Erprobungsstufenkonferenz 2010 mit den Kolleginnen und Kollegen der Klassen Fünf und Sechs über die ehemaligen Grundschüler auszutauschen. Lernen hat mit Bewegung zu tun, nicht nur im Kopf, sondern auch in den Beinen. Das zeigten Schülerinnen und Schüler, als sie sich auf den Weg machten und 12 km um Wenden liefen. Still sitzen hingegen mussten zu dieser Zeit die Zehner als sie ihre Zentralen Prüfungen zur Erlangung des Hauptschulabschluss nach Klasse 10 schrieben (siehe ZLP 10 – nur noch eine). Dank mehrerer Feiertage, eines Ferientags und einer Weiterbildung des Kollegiums der KAS war die 21. Kalenderwoche für die Schülerinnen und Schüler die wohl kürzeste des Jahres (siehe Infos zur 21. Kalenderwoche). Während in dieser Woche die Schülerinnen und Schüler ihren Studientag hatten, hieß es für die Lehrer Fortbildung zum Thema Individuelle Förderung. Schon recht spät im Jahr hieß es im Mai beim Förderverein – Jahreshauptversammlung 2010.

Anfang Juni gab es an der Konrad-Adenauer-Hauptschule Nachwuchs bei den Enten (siehe Nachwuchs an der KAS). Um literarischen Nachwuchs ging es als die Hamburger Jugendautorin Margret Steenfatt ihre Schreibwerkstatt veranstaltete (siehe Steenfatt – Schreibwerkstatt 2010). Natürlich nutzte sie die Zeit auch, um Autorenlesungen zu veranstalten. Zur Stärkung der Klassengemeinschaft und für Soziales Lernen befand sich einige Tage die 6.2 auf Stift Keppel. Auch die 6.1 war nicht untätig und verbrachte im Juni einen Tag im Hochseilgarten (siehe Klasse 6.1 im Hochseilgarten). Und weil Klettern soviel Spaß macht und man etwas dabei lernt, gingen auch zwei Gruppen aus der Sieben auf die Bäume (siehe Survivors – die 7.2 und 7.1). Sportlich ging es bei bestem Wetter um die Mitte des Monats weiter beim Wettkampf IV – 2010. Dann gab es noch einmal eine Autorenlesung – Frau Meißner-Johannknecht und kurz darauf präsentierten die Schülerinnen und Schüler, welche an der Schreibwerkstatt mit Frau Steenfatt teilgenommen hatten ihre Ergebnisse (siehe Schreibwerkstatt – Vorlesestunde). Das war in der Bibliothek und dort ging es ein paar Tage später heiß her als die Busbegleiter von den Schulleitern beider Schulen als Lob und Lohn für den Einsatz frische Pizza serviert bekamen. Der Juni kam so langsam zum Ende als Mitarbeiter der Firma Dornseifer unseren Schülerinnen und Schülern ihren Betrieb und Möglichkeiten der Ausbildung vorstellten, denn Dornseifer bildet aus. Schon die Dreharbeiten für „Die Schulermittler“ an unserer Schule hatten einigen Schülern einen Einblick ins Fernsehen gegeben. Einen noch tieferen Einblick erhielt die Klasse 5.1 im WDR Kinderstudio. Ebenfalls einen Einblick in einen unbekannten Bereich des Lebens erhielten einige unserer Zehner als sie im Altenheim waren, und sahen, Alten Menschen eine Freude bereiten ist gar nicht so schwer. Und damit war der Juni fast am Ende und die Zehner hatten ihre Generalprobe Entlassung 2010. Das Thema Fotos war für die Abschlussschüler nicht einfach gewesen und als schwierige Geburt erwies sich auch ihre Keine Abschlusszeitung dieses Jahr, wenn die erste Auflage musste leider vernichtet werden. Mit strahlendem Sommerwetter und Silhouetten auf dem Schulhof verabschiedete sich der Juni.

Direkt am ersten Tag des Juli fand die Schulentlassung 2010 statt. 94 junge Männer und Frauen verließen unsere Schule. Nicht nur in der Abschlusszeitung, von der es doch noch eine neue Version gab, hatte der Wurm gesteckt. Auch beim Film vom Abschluss hieß es DVD – neue Version, nachdem die erste Version unvollständig gewesen war. Irgendwie funkte das Wetter 2010 immer wieder dazwischen. War der Winter eisig kalt gewesen, so kam der Sommer extrem heiß daher, und deswegen musste der Laufabzeichentag verschoben werden (siehe Kein Laufabzeichen am Dienstag). So langsam reichte es dann und alle waren froh als es endlich ließ Ferienbeginn. Eine Referendarin beendete mit dem Schuljahr erfolgreich ihre Ausbildungszeit an unserer Schule. Mit ihr verließ auch eine Lehrerin die Schule, um im neuen Schuljahr näher an ihrem Zuhause unterrichten zu können.

Noch im August begann an der Konrad-Adenauer-Hauptschule wie an allen anderen Schulen im Land das neue Schuljahr. Der 30. August war Erster Schultag – Schuljahr 2010/2012. Einen Tag später war dann die Einschulung Fünfer 2010. Neu waren nicht nur die Fünfer, sondern auch eine Referendarin mit den Fächern Englisch und Biologie.

Fast pünktlich zum Schuljahresbeginn eröffnete im September die neue Mensa ihren Betrieb und es hieß Essen marsch. In ihrer ersten Woche an der neuen Schule gab es für die Fünfer eine Menge zu lernen. Dazu gehörten bei der Busschule 2010 das Thema Schulbusbenutzung. Auch für ihre Eltern gab es einiges Neues bei den Elternpflegschaftssitzungen in der zweiten Septemberwoche (siehe Erste Elternpflegschaftsitzungen 2010). Um diese Zeit stand dann auch das Nachmittagsangebot unserer Schule (siehe Nachmittagsangebot läuft). Mit dem neuen Schuljahr beginnen auch die Sportwettkämpfe, an welchen unsere Schule vor allem in der Disziplin Fußball teilnimmt. Der Auftakt unserer Mannschaften in der ersten Runde war zunächst recht gut (siehe Starker Auftakt). Sehr erfolgreich verlief auch der Laufabzeichentag 2010, welcher im Juli wegen der extremen Hitze nicht hatte stattfinden können und in den September verschoben worden war. Erfolgreicher als im Vorjahr verlief auch der von den Fördervereinen beider Schulen veranstaltete Flohmarkt in der Pausenhalle (siehe Flohmarkt ein Erfolg). Von einem Erfolg konnte man allerdings nicht sprechen beim Ehemaligentreffen 2010, da nur wenige ehemalige Schülerinnen und Schüler den Weg an ihre alte Schule fanden (siehe Ehemaligentreffen, so und so …). Zwar hatte die Mensa mit Schuljahresbeginn ihren Betrieb aufgenommen, doch noch musste mit Bargeld bezahlt werden, denn noch war das Chip-Bezahlsystem der Mensa vorerst noch nicht in Betrieb. Der erfolgreiche Beginn unserer Sportlerinnen und Sportler in den Wettkämpfen der verschiedenen Schulen ließ sich leider nicht fortsetzen und so hieß es dann Fußballerfolgsserie reißt ab. Interessante Aussichten eröffneten sich für das kommende Jahr schon im September. Die Planungen zum Gegenbesuch unserer Partnerschule in Namibia liefen an (siehe Ab nach Namibia). Recht spät zum Ende des alten Schuljahres war eine Klasse in Stift Keppel gewesen. Eine unserer neuen Fünferklassen hatte Glück und konnte bereits Ende September die Fahrt machen (siehe Klasse 5.2 (2010/2011) in Stift Keppel). In Nordrhein-Westfalen gab es im neuen Schuljahr auch eine neue Landesregierung und mit dieser eine neue Schulform. Auch in Wenden dachte man nach und fragte sich Gemeinschaftsschule – auch eine Option für Wenden?

Im Oktober war es endlich soweit, dass man sagen konnte Ab Montag nun endlich bargeldlos in der Mensa. Die Herbstferien standen kurz vor der Tür und anders als in den Vorjahren kamen die Fahrkarten für die Neuner um Zehner nicht herbei. Mit dem neuen Betreiber des Schülerfahrverkehrs änderten sich Verwaltungsstrukturen und alle fragten sich Wo bitte bleiben die Fahrkarten? Sie kamen dann doch noch pünktlich, in letzter Minute sozusagen. Davon unbehelligt gab es ein Bewerbungstraining für die Neuner. Danach begannen die Herbstferien, und zwei Wochen später öffnete die Schule wieder ihre Türen. Der Sponsorenwandertag stand kurz bevor. Zum Auftakt gab es Neues aus Tansania zum Sponsorenwandertag in einer Präsentation von Schwestern des Erlöserordens aus Würzburg. Unterdessen hatte das Praktikum begonnen. Für einige Schülerinnen und Schüler endete das Praktikum leider schon in den ersten Tagen, denn sie hatten ihre Lektion NICHT gelernt. Ein Nachmittagsangebot gibt es an unserer Schule schon seit Jahren. Ein Problem war dabei jedoch immer die Betreuung in der Zeit zwischen dem Unterrichtende und dem Beginn des Nachmittagsangebots. Ab Ende Oktober gibt es nun eine Übermittagsbetreuung mit der KOT Wenden. Nach guter Vorbereitung fand am letzten Schultag im Oktober unser Sponsorenwandertag 2010 statt.

Die Klasse 5.2 war bereits im September in Stift Keppel gewesen und einige Wochen später, Anfang November war dann auch die Klasse 5.3 in Stift Keppel und setzte sich dort mit dem Thema Klassengemeinschaft auseinander. Nachdem unsere Beteiligung an der Fernsehserie „Die Schulermittler“ im Februar nicht auf ungeteilte Begeisterung auf allen Seiten gestoßen war, hatte wohl niemand etwas gegen unsere Teilnahme an einer europäischen Langzeitstudie zum Thema Alkoholkonsum Jugendlicher und Alkoholwerbung (siehe KAS nimmt teil an europäischer Studie). 2010 war ein sportliches Jahr an der KAS, wenn auch nicht so erfolgreich, wie man sich das gewünscht hätte. Mit Erfolg konnten jedoch unsere Sporthelfer ihre Sporthelferausbildung 2010 abschließen. Recht erfolgreich, und das seit vielen Jahren, ist die Cafeteria des Schulzentrums, in welcher Mütter beider Schulen ein Frühstück für die Pausen anbieten. In der Bibliothek gab es deshalb ein großes Frühstück für Sieben Jahre Cafeteria mit Müttern. Als noch erfolgreicher als im Vorjahr erwies sich unser Sponsorenwandertag, denn Mehr als 7000 € wurden gesammelt in diesem Jahr. Nicht teilgenommen an Sponsorenwandertag hatten die Neuner und Zehner, die Mitte des Monats Nach drei Wochen Praktikum in ihrer Schule zurückkehrten. Mit dem Praktikum selbst war das Thema Berufswahlvorbereitung nicht erledigt und deswegen hieß es für die Neuner Neuner auf Planet Beruf. Die Zehner, die das schon kannten, machten stattdessen Betriebsbesichtigung bei der Sparkasse. Gegen Ende des Monats kamen noch einmal Lehrerinnen und Lehrer der Grundschulen an die KAS, um in der Erprobungsstufenkonferenz 2010 zu erfahren, wie die neuen Fünfer sich bei uns entwickeln. Auch die Eltern sollten erfahren, wie sich ihre Kinder an unserer Schule entwickeln und kamen deswegen zum Elternsprechtag November 2010 (1). An der KAS wandern wir nicht nur für einen guten Zweck, sondern essen auch, wenn es anderen hilft und deswegen aßen wir Berge von Waffeln für einen guten Zweck. Ende November kam dann der Winter, der uns vom Beginn des Jahres noch in schlechter Erinnerung war (siehe Winterstart 2010). Wie sich im Dezember zeigen sollte, haben die Winter ihren Charakter gegenüber den Jahren zuvor verändert. Dass auch das Hallenfußballturnier, welches aus Termingründen schon im alten Jahr stattfinden sollte (siehe Hallenfußballturnier 2010/11 vorgezogen), davon in Mitleidenschaft gezogen werden sollte, ahnte Ende November noch niemand.

Am 1. Dezember fand der Vorlesewettbewerb 2010 statt. Als ob es ein Omen für das kommende Winterwetter sein sollte, fiel die Heizanlage aus und gestaltete den Vorlesewettbewerb zu einer frostigen Angelegenheit. Zum Glück war der Biggesee noch nicht zugefroren als eine Schülergruppe auf einem Schiff einen Preis für soziales Engagement entgegennehmen konnte (siehe KAS erhält Social Award). Manch einer hat sich vielleicht nach Tansania gewünscht, wo es zur Zeit warm ist. Wir erhielten Zwei Briefe, direkt aus Tansania, in denen wir Neuigkeiten über die von uns unterstützten Projekte erfuhren. Nachdem alle Mannschaftsmeldungen eingegangen waren, stand in der zweiten Dezemberwoche der Terminplan zum Hallenfußballturnier. In dieser Zeit fand auch unser Aktionstag Hauptschule 2010 statt, mit dem wir Werbung für unsere Schule der Eltern und Grundschülern machen. Im Zusammenhang mit dem Sponsorenwandertag stand ein Besuch Beim Lebkuchenmann, den die beim Sammeln erfolgreichsten Klassen im Siegener Apollo Theater sahen. Mitte Dezember kam mehr Schnee und mit dem Schnee kam das Verkehrschaos. Vorsorglich wurden deshalb Schülerinnen und Schüler am 16. Dezember früher nachhause geschickt (siehe Keine Panik – es schneit). Nach den Erfahrungen vom Jahresanfang hofften viele Schülerinnen und Schüler auf freie Tage. Für manche kamen sie auch. In der letzten Schulwoche des Jahres mit Schneechaos – unerwartet kam es immer wieder zu Störungen. Kaum eine Klasse war an einem dieser Tage vollzählig. Und Unter dem Diktat des Schnees musste dann auch das Hallenfußballturnier abgesagt werden. Mit viel Schnee und ohne in den Genuss eines offiziellen schneefreien Schultages gekommen zu sein hieß es dann am 23. Dezember Letzter Schultag des Jahres 2010.

(Da in den Text Überschriften zu Beiträgen verlinkt wurden, stimmt die Rechtschreibung an diesen Stellen nicht immer!)

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