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Rückblick auf das Jahr 2005 an der KAS

Das Jahr 2006 nähert sich dem Ende und es ist an der Zeit, den Blick zurück zu werfen in ein ereignisreiches Jahr.

Der Rückblick ist sehr lang. Über „Weiter lesen“ kommt man zum kompletten Rückblick.

Im Vergleich zum ersten Schuljahr des Vorjahres begannen wir den ersten Schultag am 10. Januar mit unwinterlich milden 10°C. Frisch gestrichen [1] präsentierte sich der Streitschlichterraum. Die Mädchen aus der Zehn, die zu dieser Zeit noch die Streitschlichter stellten, waren in den Ferien fleißig gewesen. Zwei Tage später trafen sich in diesem Raum die Streitschlichter erstmalig im neuen Jahr. Am gleichen Tag fand das organisatorische Vortreffen [2] der Skifahrer in der Aula statt. Am 13. wurden die Praktikanten der Acht, die mit Lebensmitteln arbeiten sollten, über Hygienevorschriften [3] belehrt. Am 14. kam Rita Koch [4], eine ehemalige Schülerin, an die KAS, um Spendengelder aus dem Erlös des Sponsorenwandertags 2004 in Empfang zu nehmen. Die neuen PCs, die bereits seit Dezember des Vorjahres in Betrieb waren, wurden offiziell von der Gemeinde übergeben [5]. Ebenfalls mit in der Übergabe waren auch zwei PC Räume der Realschule. Die ganze Zeit über war im Januar Brigitte Nordalm im Keller zur Cafeteria [6] mit einer Kunstgruppe fleißig und gestaltete die Wände kreativ. Das Fußballturnier stand an und der offizielle Spielplan [7] wurde bekannt gegeben. Am 19. gedachten wir an der KAS des verfrühten Todes von Anke Laumann mit einem kleinen Gottesdienst [8]. Unsere GU Klasse, die im Januar noch eine Sieben war, hatte endlich ihren neuen Raum [9] erhalten, der mit einem angrenzenden Raum versehen ist. Am 24. Januar fanden die ersten Spiele des Hallenfußballturniers statt. Neu war in diesem Jahr eine Herausforderung [10] der Lehrer durch die Abschlussschüler. Am 25. Januar fand unser Aktionstag Hauptschule [11] statt. Er war gut besucht und resultierte in vielen Anmeldungen. Am 28. fanden dann endlich die Endrundenspiele [12] des Fußballturniers statt. Wie immer gab es auch Verlierer. Dazu zählte auch das Team der Abschlussschüler, welches gegen die Lehrerauswahl kläglich versagte. Bei den Lehrern spielten sogar unser ehemaliger Schulleiter Olberts und der Hausmeister Klopries mit. Ob es daran lag?

Am 1. Februar mussten wir erleben, dass unsere Homepage nicht mehr zu erreichen war. Durch einen Serverumzug des Anbieters war wohl einiges durcheinander geraten. Am 3. tobten die Weiber durch die Schule. Nicht nur in den Klassen wurde Altweiberfastnacht begangen, auch die Lehrerinnen der KAS trafen sich zu einem kleinen närrischen Frühstück [13]. Am Montag der Folgewoche durften die Schülerinnen und Schüler zu Hause bleiben um Karneval zu feiern. Im Vorjahr hatte Gerlinde Busse mit einer kleinen Gruppe beim PTPI mit einer Auswahl von Wanderbildern mitgemacht. Aus den USA [14] kam im Februar die Anerkennung in Form einer Urkunde. Am 8. wurden die neuen EBA Angebote nach einigen Geburtswehen vorgestellt und ein kleiner Film [15] von der Skifreizeit gab auf der Homepage einen ersten Eindruck von den Erlebnissen auf der Abschlussfahrt der Zehner. Das Engagement zweier Schülergruppen für die Umwelt [16], betreut von Paul Grebe, belohnte die Gemeinde Wenden mit einem 1. und einem 2. Preis. Mittlerweile wird das Projekt Elbebach [17], das einen der Preise einheimste, von Schülerinnen und Schülern der Klasse 8.4 weitergeführt, da die bisherige Projektgruppe mit der Entlassung der Zehner im Juni nicht mehr existierte. Am 10. endete die Suchtpräventionswoche für die Sechser. Das Konzept wurde in diesem Jahr voraussichtlich das letzte Mal in dieser Form durchgeführt. Zu einer Informationsveranstaltung [18] kam am nächsten Tag das Berufskolleg des Kreises Olpe. In Folge, so sahen wir später, meldeten sich sehr viele unserer Abgänger dort an, die keine Lehrstelle fanden. Für alle endete dieser 11. Februar mit der Ausgabe der Halbjahreszeugnisse. Neu mit dem zweiten Halbjahr des Schuljahres 2004/2005 kamen neue Kolleginnen an die KAS und eine dritte Referendarin. Dafür verabschiedete sich Walter Sidenstein mit Beginn des Halbjahres, um an der Achenbach Hauptschule in Siegen die Rektorenstelle zu übernehmen.

Für vier bzw. fünf Wochen begleiteten uns ab dem 16. drei Praktikantinnen [19] von der Universität Siegen. Die SV wählte am 18. Frau Maria Kalveram und Herrn Martin Lässig als ihre neuen Vertrauenslehrer. Da sich die Neuner langsam um eine Lehrstelle kümmern müssen, kam ein Herr von der DAK und führte mit ihnen klassenweise ein Bewerbungstraining [20] durch. Mit Frau Schoof wurde die diesjährige Reihe der Autorenlesungen [21] eröffnet. Sie las für die Fünfer. Ende Februar liefen die Nachmittagsangebote nach einigen Startschwierigkeiten endlich. Wem es nicht aufgefallen war, dass die alten Wanderpokale des Hallenfußballturniers ausgedient haben, der erfuhr davon am 28. Sie hängen jetzt im Flur des Verwaltungstraktes.

Zu Monatswechsel waren die Wandbilder [22] im Keller zur Cafeteria nach wochenlanger mühevoller Arbeit endlich fertig gestellt. Leider haben flinke Hände bereits mit einer teilweisen Demontage begonnen. An einem Nachmittag Anfang März lagen hunderte von Bildern in der Pausenhalle zur Bewertung aus. Sie waren Teil eines Wettbewerbs der Volksbank unter dem Motto „Flieg mit zu den Sternen“. Auch die KAS war am Wettbewerb beteiligt. In der zweiten Märzwoche waren die Neuner klassenweise bei der Sparkassenfiliale [23] zu Gast, um sich über Geld, Konten und Kredite zu informieren. Groß war bei vielen am 15 die Überraschung als sie bemerken mussten, wie kahl der Hang zur Turnhalle geworden war. Hier hatte die Gemeinde Platz für Neuanpflanzungen [24] gemacht. Marianne Kurz [25] kam als zweite Autorin des Jahres zur KAS und las für die Sechser vor. In der Sportklasse [26] / GU Klasse beschloss man, den gerade erst frisch bezogenen neuen Klassenraum in einer Großaktion zu streichen. 159 Schülerinnen und Schüler konnten sich am 18. über das Sportabzeichen [27] freuen, welches sie teils während der Bundesjugendspiele des Vorjahres, teils im Sportunterricht abgelegt hatten. In der Pausenhalle gestaltete die Wahlunterrichtsgruppe Fotografie der Klasse 10 unter Herrn Dieter Helmes eine kleine Ausstellung [28] zum Thema „Bilder, die die Welt bewegten“. Von vielen unbemerkt gestaltete die Klasse 5.2 unter Leitung von Frau Schäfer ein kleines Rollenspiel [29] mit Tiermasken. Dann ging es erst einmal für einige Tage in die Osterferien.

Nach den Osterferien wurden die Abschlussschüler aktiver in ihren Vorbereitungen für den Abschluss. Dabei schossen sie am 7. April weit über das Ziel hinaus und malten nicht nur ihre Schilder an, sondern auch die Bänke [30] am unteren Schulhof. Eine Reinigungsaktion folgte. Die Klasse 9.4 erstellte im April Fotostorys [31], die sehr gut wurden, jedoch nur im Internet zu sehen waren und nicht ausgehängt wurden. In der Bibliothek der KAS hatte sich im Laufe der Jahre vieles angesammelt, das für niemanden mehr nütze war. So entschlossen sich Brigitte Nordalm und Martin Lässig zu einer Ausmistaktion [32], in die auch das Kollegium eingebunden wurde. Frau Boge-Erli [33] kam am 19. als dritte Autorin an die KAS. Zeitgleich war vor Ort der Infomobil [34] der Elektro- und Metallindustrie, um über die Berufsfelder dieser Industrie zu informieren. Der Gewaltpräventionswoche für die Achter vorgezogen war aus terminlichen Gründen eine Veranstaltung zum Thema Grenzerfahrungen [35], die Michael Klein von der Kreispolizeibehörde in Olpe mit mehreren Klassen durchführte. Am 22. führten wir den zweiten und letzten Elternsprechtag [36] des Schuljahres 2004/2005 durch. Wie immer war die Bewirtung durch Schüler sichergestellt. Ebenfalls im Rahmen der Gewaltpräventionswoche war das Spotlight Theater [37] zu Gast an der KAS. Die Akteure spielten nicht nur, sondern erarbeiteten mit den Achtern Strategien, mit Gewalt umzugehen. Kunst spielt immer eine Rolle an der KAS. Fünfer und Sechser gestalteten Bilder in Anlehnung an Hundertwasser [38] und die Klasse 8.3 setzte sich mit Abfall [39] kreativ auseinander.Vorbereitung ist alles, wenn es um Notfälle geht. Aus diesem Grund war am 29. mal wieder eine Alarmprobe [40] fällig.

Zu Beginn des Mai mussten unsere erfolgverwöhnten Fußballer beim Landessportfest lernen, was es heißt zu verlieren. Wer am 3. nachmittags vor der Bibliothek vorbeikam, der konnte Erstaunliches sehen. Der Schulleiter stand dort in Latzhose und schaufelte Erde, um Blumen [41] zu pflanzen. Ihm zur Hand gingen ein paar kräftige Schüler. Am 4. wimmelte es in der Sporthalle von unzähligen Schülerinnen und Schüler, die an der Minibärenolympiade [42] teilnahmen. Dass es unser Patenkind Marcela in Brasilien noch gibt, erfuhr man am 10.. Einen Tag später präsentierten Schüler der 5 und 6 in einer kleinen Show, was interkulturelles Lernen [43] bedeutet. Frau Hassenmüller [44], extra aus Holland angereist, war am 12. als vierte Autorin an der KAS und las für die Achter. Einen Tag danach fand die Jahreshauptversammlung des Fördervereins statt. Wichtiges Ergebnis war die Vorplanung für das Ehemaligentreffen im September. Der Montag darauf bescherte den Schülerinnen und Schülern der KAS ein langes Wochenende, da sich die Unterrichtenden einer Schulung zum Thema lebensrettende Sofortmaßnahmen [45] unterzogen. Die Leitung hatte der Schulleiter, als zertifizierter Ausbilder des Roten Kreuz, höchstpersönlich inne. Das Pech der Fußballer wollte nicht abreißen. Am 18. traten sie mit Spielern an, die gar nicht spielen durften und wurden disqualifiziert. Nach langem Ringen hatten sich die Abschlussschüler auf einen Entwurf für ihr Abschluss T-Shirt [46]entscheiden können. Es war schon besser als das vom Vorjahr, ein Brüller aber auch nicht.

Dass Abfall [47] durchaus schöne Qualitäten haben kann, zeigte zum Monatswechsel eine Ausstellung in der Pausenhalle. Entstanden waren die Werke bei Brigitte Nordalm. Sie nahmen am Umweltwettbewerb der Gemeinde teil. Von Bedeutung für den Englischunterricht war am 2. die Entscheidung der Fachkonferenz zu einem neuen Englischlehrwerk. Die Klasse 8.4 machte sich

Anfang Juni zu einer zweitägigen Klassenfahrt nach Heed [48], Meinerzhagen auf, die nicht unbedingt bei allen Beteiligten positive Erinnerungen wachrufen wird. Michael Höhn [49] las am 6. für die Zehner aus seinen Büchern vor. Er war der fünfte Autor des Jahres. Für einen dauerhaften Schutz der alten Wanderpokale sorgen seit dem 7. Plexiglasplatten. Im Vorlauf zu den Bundesjugendspielen bereitete am 9. die Sportklasse die Sportanlagen [50] auf die Wettkämpfe vor. Am 14. konnten wir bei schönstem Wetter die Bundesjugendspiele [51] durchführen. Erstmals im Einsatz war eine neue Software zur Auswertung und zum Erstellen der Urkunden. Für die Zehner neigte sich die Zeit an der KAS dem Ende zu. Die Klasse 10.2 mit Berthold Schneider nutzte einen Tag davon zur Erkundung der HTS Trasse [52] unter sachkundiger Führung. In diesen Tagen war auch der Missio Truck [53] an der KAS, wo er zwei Tage lang die Gelegenheit bot, sich über Afrika und die Folgen von AIDS zu informieren. Am 20. führten die Zehner die Generalprobe [54] für den offiziellen Abschluss durch. Nichts klappte richtig, die Stimmung war entsprechend schlecht. Einen Tag später durfte sich die KAS dann am Sturm der Abgänger erfreuen. Besondere Freuden ließ der Schulleiter über sich ergehen, der im Hahnenkostüm [55] und „ohne Geld“ in Wenden für Verwirrung sorgte, als er bestellte Brötchen abholen sollte. Noch einen Tag später war es dann soweit und wir entließen die Zehner offiziell [56]. Entgegen allen Befürchtungen klappte es mit dem Programm dann doch noch und alle waren zufrieden. Mit Manfred Theisen kam am 23. der letzte Autor der Vorlesungsreihe [57] des Schuljahres an die KAS. Wie die Fachkonferenz später im Jahr beschloss, sollte dieses die letzte umfangreiche Vorlesungsreihe dieser Art sein. Mancher wird es vermutlich bedauern, dass diese Tradition damit erst einmal ein Ende findet. Obwohl die Abgänger schon weg waren, war die Nachfrage nach der Abschlusszeitung [58] so groß, dass wir erstmals online nachlegten. Zum Abschluss des Monats fuhren unsere Sportler zum Landessportfest [59] nach Attendorn. Wie beim Fußball, so war auch hier das Glück diesmal nicht auf unserer Seite.

So wie es im Juni die 10.2 zur HTS gezogen hatte, zog es am 1. Juli auch die Klasse 8.4 dorthin. Schlechtes Wetter vermieste den Ausflug jedoch ziemlich. Weniger wetterabhängig war die Fahrt zweier Klassen auf dem Biggesee [60]. Eine der Klassen, die 6.2, fuhr als Belohnung für die Sammelergebnisse des Sponsorenwandertages. Erstmal führten wir im Schuljahr in Kooperation mit IN VIA ein Bewerbungstraining im Nachmittagsangebot durch. Am 4. erhielten die Teilnehmer ihre Bescheinigungen [61] über die erfolgreiche Teilnahme. Die Klasse 6.1 schloss das Schuljahr mit einer Klassenfahrt [62] nach Hilchenbach ab. Traditionell beendeten die Lehrerinnen und Lehrer der KAS das Schuljahr mit Grillen, dieses Jahr jedoch abends, um einen Tag vorgezogen und in Elben am Sportplatz. In der letzten Schulwoche legten unsere neuen Streitschlichter [63] ihre Prüfungen ab. Anders als zuvor, wurden Achter für die Aufgabe rekrutiert. Zu Beginn schien es noch nicht so gut zu funktionieren mit den jüngeren Schülern. Mittlerweile scheint es aber zu gehen. Am 6. endete das Schuljahr mit dem 20. KAS Lauf. Anders als bei den Bundesjugendspielen war das Wetter dabei nicht sonderlich gut. Aufgrund des Regens musste die Verleihung der Preise und der Urkunden für die Bundesjugendspiele in der Aula [64] stattfinden, wo mit schlechter Akustik und anderen Problemen zu kämpfen war. Jeder war froh als es vorbei war und man endlich die Zeugnisse austeilen bzw. abholen konnte. Nachdem der Computerraum bei der Bibliothek bereits seit Dezember mit neuer Ausstattung in Betrieb war, stand in den Ferien die Umrüstung [65] des alten PC Raums an. Sie zog sich über mehrere Wochen hin und seit Beginn des neuen Schuljahres wird der Raum im wieder Unterricht genutzt.

Die Unterrichtenden an der KAS begannen das Schuljahr noch vor den Schülern mit einer Konferenz [66], die einige Neuerungen brachte durch Vorgaben von „oben“. Mit Beginn des Schuljahres war die Entlassung von Raimund Clemens in den Ruhestand amtlich. Ihm vorangegangen war früher im Jahr bereits Jörn Heinze. Das neue Schuljahr begann am 22. und einen Tag später begrüßten wir die neuen Fünfer [67] mit Programm [68] in der Aula. Mit den Nachmittagsangeboten gab es leider wieder Startschwierigkeiten. Wir hofften auf einen Anfang in der dritten Schulwoche. Der Sponsorenwandertag wurde für den 30. September geplant. Ende August begannen wir, die Ausbildung der Busbegleiter in neue Bahnen zu lenken, nachdem im letzten Schuljahr deutlich wurde, dass viele der guten Ansätze vom Anfang des Busbegleiterprojektes verloren gegangen sind. Am letzten Tag [69] des August führten unsere neuen Fünfer ihre Bundesjugendspiele nachträglich durch.

Direkt zu Beginn des neuen Monats führten wir die Elternpflegschaftssitzungen [70] für die verschiedenen Jahrgänge durch. Am 5. machte sich eine Delegation der Schule auf den Weg nach Ferndorf, um Raimund Clemens [71] noch einmal persönlich in den Ruhestand zu verabschieden. Zu den Sitzungen zu Beginn eines neuen Schuljahres gehörten auch sie SV Sitzung am 7. und die erste Schulkonferenz am 13.. Bei der Schulkonferenz war, wie bei der Lehrerkonferenz einen Tag zuvor, die Schulinspektion ein wichtiges Thema. Spätestens danach wusste es jeder – die Inspektoren kommen. Wir waren auserkoren, eine der Schulen zu sein, welche die Schulinspektion in der Pilotphase über sich ergehen lassen sollten. TÜV, Schulranking, Vergleich – manches Schreckgespenst irrte dieser Tage noch durch die Schule. Im Rahmen unserer Talentsichtung führten wir am 7. das 4 gegen 4 [72] Turnier der Fünfer durch. Nachdem allerlei Hindernissen überwunden waren, konnten wir mit den Nachmittagsangeboten endlich 12. anfangen. Das war eine Woche später als geplant und insgesamt viel zu spät. Im September setzte sich die Misserfolgsserie [73] unserer Fußballer fort. Keine Mannschaft kam in die Endrundenspiele. Denen, die sich am Abend des selben Tages (9.) beim Ehemaligentreffen [74] an vergangene Tage an ihrer KAS erinnerten, war das egal. Sie hatten viel Spaß und füllten die Kasse des Fördervereins. Ab der zweiten Septemberwoche hatten wir noch einmal zwei Praktikanten [75] an der Schule, beide von der Uni Siegen. Wir nahmen dieses Jahr endlich wieder einmal an ZEUS teil. Schade nur, dass die Praktikumszeit der Neuner und Zehner genau in diese Zeit fiel und der Projektzeitraum so nur teilweise zu nutzen war. Am 19. war es schließlich so weit. Zwei Herren im Anzug erschienen früh morgens, die Inspektoren [76]. Zwei Tage lang begleiteten sie die Schule auf Schritt und Tritt, beobachteten, befragten, lasen und notierten. Am Tag danach gaben sie erste Einblicke [77] in ihre Arbeit. Die Presse war dabei, konnte jedoch keine Ergebnisse mit nach Hause nehmen. Die Ergebnisse sollten erst im November kommen. Den 23. vergessen die Pädagogen aus dem Kreis Olpe sicher nicht so schnell. Da war das Lehrerkabarett „Die Didaktiker [78]“ in der Aula des Schulzentrums zu Gast. Nicht zum ersten Mal waren am 26. die Fachleiter Sport zu einer Fortbildung [79] an der KAS und nutzten dafür Bibliothek und Sporthalle. Nach langer Krankheit verstarb im September der ehemalige Kollege Jürgen Borchers [80]. Von seinem Ruhestand war ihm leider nicht viel geblieben. Ende des Monats lieferten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 10.4 die ersten Artikel für ZEUS ab. Sie erschienen teils erst später. Den Monat beendeten wir mit dem Sponsorenwandertag [81]. Das war der 11. dieser Art. Anders als im Vorjahr, mussten wir dieses Jahr auf eine Berichterstattung im WDR verzichten. Nach dem Wandern für den guten Zweck ging es in Ferien. Für die Zehner und Neuner war direkt nach den Ferien Praktikum angesagt. Auch wenn die oberen Jahrgänge fehlten, so setzten sich zumindest Schüler in der Acht mit dem Thema Zeitung auseinander. Die 8.1 baute ein Litfaßsäule [82] und schickte einen Artikel darüber an die Presse. Am 19. erschienen die ersten Artikel, die wir zu ZEUS geschickt hatten. Wie es mit dem Schicksal der Dalit aussieht, versuchte ein indischer Pfarrer [83] unseren Schülern am 21. zu erklären. Rita Koch besuchte am 24. zum zweiten Mal [84] in diesem Jahr die KAS. Diesmal kam sie, um Gelder vom Sponsorenwandertag diesen Jahres für die Arbeit ihres Ordens in Empfang zu nehmen. Am 26. startete mit dem Fach Mathematik die diesjährige Runde der Lernstandserhebungen [85] in der Neun. Dafür mussten die Neuner ihr Praktikum unterbrechen. Sie werden wohl die letzten sein, die so verfahren, da in Zukunft die Achter geprüft werden sollen.

Mit dem Anfang des Novembers stand endlich das Endergebnis des Sponsorenwandertags fest: mehr als 9300 Euro waren erlaufen worden. Am 4. reichten wir die Kunstwerke [86] für den Umweltpreis bei der Gemeinde Wenden ein. Vier Tage später, am 8. fand die dritte und letzte Lernstandserhebung, im Fach Englisch [87], statt. Für die Unterrichtenden begann die Zeit der Korrektur und Ergebniseingabe am PC. In Fortsetzung der Treffen vom Schuljahresbeginn machten sich die Busbegleiter am 9. Gedanken [88] über ihre Arbeit und suchten nach Verbesserungsmöglichkeiten. Am 10. war es schon wieder an der Zeit, den ersten Elternsprechtag [89] des neuen Schuljahres durchzuführen. Unsere Schulsozialpädagogin Frau Flender-Leweke ist nun schon ziemlich lange ein fester Bestandteil unserer Schule. Sie ist in vielen Bereichen zugegen, so z.B. auch in der 6.3, wo sie die Klasse zum Nachdenken über Freundschaft [90] anregte. Mitte November beschloss ein Gremium, wie die Gelder des Sponsorenwandertages letztlich zu verteilen waren. Den Hauptanteil erhielt die Wendener Afghanistan Hilfe e.V.. Die Entlassung der Zehner liegt schon Monate zurück und noch immer werden wir daran erinnert, wenn auch immer nur vorübergehend. Die Skulpturen, welche beim Abschlussgottesdienst aufgestellt waren, fanden einen neuen Platz in einem Innenhof. Leider will es nicht so recht mit der Stabilität, weshalb die Anzahl der Skulpturen [91] schwankt. Im November waren diejenigen unserer Schüler, die sich im letzten Pflichtschuljahr befinden zu einem Kompetenzcheck [92] im TZSI. Leider ließen einige Gruppen nicht nur ihre Kompetenz [93] überprüfen, sondern auch ganz gehörig die Sau raus – nicht so gut für unseren Ruf. Gegen Ende November tagte die Fachkonferenz Deutsch [94]. Hier fiel auch die Entscheidung, zur Reduzierung der Autorenlesungen auf zwei Autoren anstelle von sechs. Den 25. November vergessen wir so schnell nicht. Es hatte kräftig geschneit [95] und nichts ging mehr. Nur wenige Schüler schafften den Weg zur Schule. Am Monatsende bot unsere Schulsozialpädagogin eine Informationsveranstaltung für Eltern mit Migrationshintergrund an und stellte unter anderem das Haus des Lernens [96] vor. So gut die Veranstaltung auch war, es war leider kaum jemand gekommen, um sie in Anspruch zu nehmen. Der Schnee hielt die KAS auch in der nächsten Woche noch in seiner Macht. Noch am Montag und Dienstag waren nicht alle Schüler anwesend. Ganz knapp, fast auf die letzte Minute gelang es einer kleinen Gruppe unter Leitung von Wolfgang Schulte, einen Song aufzunehmen und zum LOQ Wettbewerb [97] einzusenden. Nun warten wir auf das Ergebnis. Mit dem ersten Advent [98] hielt Weihnachtsstimmung [99] in der Schule Einzug.

Anfang Dezember stand der alljährliche Vorlesewettbewerb vor der Tür. Die Fünfer und Sechser bestimmten ihre Klassensieger [100]. Am 12. wurde es dann Ernst. Die Schulsieger [101] wurden ermittelt. Mit dabei, die Buchhändlerin Zimmermann, als Jurymitglied und Sponsor. Im Dezember bekamen wir noch einmal Post [102] aus Brasilien von unserem Patenkind Marcela in spanischer portugiesischer Sprache. Der Schnee war nicht genug gewesen, dachte der Nikolaus und bescherte uns eine Turnhalle mit Schwimmbereich. Manch einer im Lehrerzimmer dachte, der Nikolaus hätte Süßes [103] gebracht. Wie wir später erfuhren war es ein Geburtstagskind, kein Nikolaus. Das Thema Inspektion war auch im Dezember noch nicht abgeschlossen, denn da kamen die Inspektoren noch einmal und stellten der Schulkonferenz die Ergebnisse [104] vor. Mit denen waren und sind wir zufrieden. Nach allen Mühen für den Umweltpreis, wurden wir am 13. endlich im Rahmen der großen Preisverleihung in der Aula ausgezeichnet. Zwar erhielten wir die meisten Preise, so richtig gewürdigt wurde diese Leistung aber nicht, weder von der Gemeinde, die die Preise [105] verlieh, noch von der Presse. Wie die alten Germanen zu Zeiten der Römer lebten, erfuhren viele Schülerinnen und Schüler in einem Spiel einer Gruppe Praktische Philosophie [106]. Das war bereits die zweite Veranstaltung dieser Art unter Leitung von Gerlinde Busse. Das Jahr näherte sich dem Ende. Da hieß es Saubermachen und Aufräumen, wie etwa in den Lehrküchen [107] der KAS. Aufregung am vorletzten Schultag. Diese Seite selbst war Opfer von Hackern [108] geworden. Am letzten Schultag ging es in vielen Klassen besinnlicher zu als sonst. Abends traf sich das Kollegium in nicht sehr vollzählig zu einem Weihnachtsessen [109] in Gerlingen. Am Freitag war die Schule noch besetzt bis Mittag. Es wurde noch gearbeitet in der Verwaltung. Und sonst? Frau Bukowski und Frau Wegner legten in der zweiten Hälfte diesen Jahres jeweils ihre Prüfungen zum zweiten Staatsexamen mit Erfolg ab. Wir gratulieren.

Wie der Blick zurück zeigt, hat sich vieles ereignet im Jahr 2005 an der KAS. Das Ereignis des Jahres war sicher die Schulinspektion. Deutlich wurde bei dem Blick zurück auch, dass wir sportlich ein absolutes Tief erreicht haben in diesem Jahr. Personell gab es an der Schule einige Veränderungen. Nicht erwähnt wurde in den Nachrichten auf den Newsseiten Frau Katharina Acker, die seit einigen Monaten mit viel Energie an unserer Schule wirkt. Leider wird sie uns im Januar schon wieder verlassen, in Richtung Bergneustadt wir hörten.

Viele der kleineren Ereignisse fanden leider nicht Eingang in die Homepage der KAS. Schade. Die Homepage ist nicht allwissend und füllt sich nicht von allein. Da muss sich jeder an die eigene Nase fassen, der sich hier nicht wieder findet. Die Homepage ist offen, jedes noch so kleine Ereignis zu dokumentieren, solange sich diejenigen, die es betrifft, die Mühe machen, entsprechendes Material weiterzuleiten. Wie man hier sieht, ist Dokumentation wichtig. Was nicht dokumentiert ist, fällt schnell dem Vergessen anheim.

2005 haben wir gemeistert und vor uns liegt 2006 mit neuen Herausforderungen. Gehen wir es mit Schwung an!



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