Wo man geht und wo man steht …

… da lässt man fallen, was überbleibt vom Frühstück und Zigarettenkonsum. Dort, wo sich Schülerinnen und Schüler in großen Gruppen aufhalten, da sammelt sich der Abfall massiert. Besonders ins Auge fällt das auf dem unteren Schulhof unter dem Dach. Hier befindet sich der liebste Aufenthaltsort vorwiegend älterer Schüler. Man sitzt und steht, möglichst eng gedrängt, dort wo es durch das breite Dach etwas dunkler ist. Hier lässt sich gut rauchen. In der Masse ist es einfach, den Müll fallen zu lassen, wo man sich gerade aufhält, und es ist bequem.

Wichtige Gespräche sollten natürlich auf keinen Fall für überflüssige Aktivitäten, wie das Entsorgen von Müll in die dafür vorgesehenen Mülleimer, unterbrochen werden. Dafür ist die kurze Pausenzeit viel zu knapp. Schade eigentlich, dass sich die Schüler der KAS so gerne auf die anderen verlassen, die ihnen den Dreck nachräumen dürfen. Manchmal erwischt es sie selber, nämlich dann, wenn sie fegen dürfen im Rahmen einer pädagogischen Maßnahme. Es könnte sicher auch anders gehen.